Das verflossene Vereinsjahr war gekennzeichnet durch die Sorge um unser Landesmuseum. Nach dem Ankauf des Hauses Dr. Batliner durch das Land hat die zu diesem Zwecke gegründete Museumskom- mission in Zusammenarbeit mit dem beauftragten Architekten die bau- lichen Fragen abgeklärt. Es ergab sich die Notwendigkeit einer bauli- chen Erweiterung, die in Zusammenhang mit der Restaurierung bereits begonnen hat. Die Kommission arbeitete detaillierte Vorschläge für die Einteilung der Ausstellungen und für die Unterbringung des Museums- gutes in den Depots aus, so dass nach der Fertigstellung des Baues die Einrichtungsarbeiten sofort beginnen können. Erstklassige Fachleute haben uns ihre Mitarbeit zugesichert, und wir sind überzeugt, dass mit dem Landesmuseum ein neues Kulturzentrum für Liechtenstein ent- stehen wird. Es ist höchste Zeit, dass die Irrfahrten unseres Museums zu Ende gehen und dass es sich endlich seinen eigentlichen vielfältigen kulturellen Aufgaben zuwenden kann. Die Jahresversammlung fand am 1. Dezember 1968 im Gasthaus Eschnerberg in Eschen statt. Seine Durchlaucht der Landesfürst beehrte die 68. Jahresversamm- lung mit seinem Besuch. Ausserdem konnte der Vorsitzende etwa 100 Vereinsmitglieder begrüssen. Jahres- und Rechnungbericht des Vereins wurden einstimmig gut- geheissen. Eine Anfrage von Gemeindevorsteher Alois Öhri, Gamprin, über Zielsetzung und Umfang der in der Pfarrkirche von Bendern im Gange befindlichen Grabungsarbeiten konnte der Grabungsleiter Dr. Georg Malin in klaren Ausführungen beantworten. Anschliessend führte Walter Wächter, Schaan, drei Dokumentarfilme über das Thema «Sterbendes Handwerk» vor, und zwar: «Der Rechen- macher», «Der Holzschuhmacher» und «Der Korbflechter». Die Vor- führungen wurden vom Publikum mit grossem Beifall aufgenommen. 244
        

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