Abb. 13 
Abb. 14 Nachdem mit dem Stechzirkel die Daugendicke angeritzt worden ist, kappt der Küfer die Enden bis auf den Strich (Abb. 8) und hobelt die äussere Seite der Dauge. Zuerst werden die beiden Daugen hergestellt, deren Querschnitt die stärkste Krümmung aufweist. Die Fügfläche, mit der sie an die nächste Dauge stossen, erhalten sie auf dem «Füaghobel», der fest in der Hobelbank eingespannt wird (Abb. 9). Es ist entscheidend für die Qualität des Kübels, dass die Fügflächen genau zusammenpas- sen. Wie bestimmt der Küfer den Winkel, in dem er die Dauge auf den Hobel setzt? «Ans muass ma im Gfül ha», sagt er. Etwa 15 cm unter dem oberen Rand werden die Lärchenholzdübel eingesetzt; sie verbin- den die Daugen miteinander. Die Dicke des Bodenrandes gibt das Mass für die Daugennut (Abb. 10). Sie wird mit dem Messer leicht konisch eingeschnitten (Abb. 11) und mit dem Stemmeisen ausgehoben (Abb. 12). Die am weitesten voneinander entfernten Daugen werden nun an den Boden gefügt und im Längsdurchmesser der Kübelöffnung mit ei- 123
        

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