Abb. 11 Abb. 12 Stiel in das vorbereitete Loch eingeschlagen. Mit dem Hobel wird der oben überstehende Teil des Stiels weggenommen und an das Haupt angeglichen. In neuerer Zeit wurden zur Verstärkung noch Blechstreifen über Stiel und Haupt genagelt. Nun zieht der Rechenmacher einen Draht durch das Loch im Haupt, durch den Stiel und wieder durch das zweite Loch im Haupt (Abb. 13). Ein zwei cm langes Ende biegt er scharf ab. Dann spannt er den Draht, schneidet ihn mit der Zange ab und biegt auch das andere Ende um. So geschieht es auch mit der zweiten Verstrebung. Die Enden schlägt er mit dem Hammer ins Holz, damit sie nicht vor- stehen (Abb. 14). Jetzt ist der Rechen fertig.5 5 Siehe auch: Paul Hugger, Amden, eine volkskundliche Monographie, Basel 1961, S. 111 ff., Das Rechenmachen; ferner: Paul Hugger, Der Rechenmacher, Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde, Reihe: Sterbendes Handwerk, Heft 20. Alle Aufnahmen stammen von Walter Wächter, Photograph in Schaan, der im Auftrag des Jugend- und Kulturbeirates der Fürstlichen Regierung den Arbeitsgang 1968 im Film festgehalten hat. 115
        

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