Abb. 5 Abb. 6 Sie fallen unter den Zahnstock, dessen Beine mit Brettern umkleidet sind. Die Abfall-Späne häufen sich rings um den Stock. Der Rechen- macher legt einen Vorrat von Zähnen an. Er kann sie erst verwen- den, wenn das Holz dürr ist. Auf dem Spaltstock, der in einer Querkerbe das Haupt festhält, wer- den die Zähne eingeschlagen (Abb. 5). Das betreffende Ende wird vorher mit Wasser angefeuchtet. Mit einer Lehre prüft der Rechenmacher, ob alle Zähne gleich weit vor- stehen (Abb. 6) und gleicht die Zahnreihe mit der Säge aus (Abb. 7). Nun klemmt er das Haupt mit Keilen in einem Gestell fest. Mit ei- nem Zugmesser, das eine der Zahnform angepasste Schneide auf- weist, gleicht er Unebenheiten der Zähne aus und spitzt die ganze Reihe zuerst auf der oberen und dann auf der unteren Seite gleich- massig zu (Abb. 8). Es werden keine scharfen Spitzen gemacht. Durch den Gebrauch spitzen sich die Zähne später selbst zu. Mit dem Hobel wird nun das Haupt geglättet und abgekantet. Seine Stirnseite zeigt die Fläche eines Rhomboids. Es fehlen jetzt 112
        

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