— 342 — Jnn vallina4 vndt ins Älp - / plins waldt vill Holcz. Jn Melbon5 zimlich vill waldt / sohin vndt wider ligen. Die wäldt beim Bergwerckh / in valors6 biss an Melbon3 ein / grosse weithe. Der Sulczboden waldt7 ist aigen, / stost an das Palmen Tobel,8 vom / Palmen Thobl8 hin biss anfrastner/Gar- sellen,09 darin ist vill waldts. Vom Palmen Tobel8 biss an der / frastner Garsella'19 vill waldts. p. 13 obstehendte hölzer was jhenet /'dem Gulmen1 im gebürg ist, mag / durch den Saminenbach" aüff frastenz / vndt velt-/kirch geflöczt werden, / vndt von iedem Clafter, so zü Veldt - / kirch aüffgesezt1' von 6. in 8. x.r / stockhlöst2 erübriget werdten. / Die im Boden in der Herrschaft alppen aigen 
c c AS. 1862: «Gahrsella». 
- d AS. 1682: «frastentzer garsella». 4 Vallina, Valüna; JbL. 1911,139 mit weiterer Literatur; vgl. in diesem Bd. 89 ff. 5 
Melbon, Malbun; vgl. 65 Anmerk. 9 in diesem Bd. — 6 Bergwerckh in valors, Eisenbergwerk in Hintervalorsch, Schmelzikopf; JbL. 1911, 139; JbL. 1910, 181 (Hopfner); JbL. 1948, 101 ff. (Frommelt). — 7 
Sulczbodenwaldt, Sulzboden in der Triesenberger Alpe Sücka; vgl. JbL. 1911, 138. — 8 Palmen 
Tobel, Balmen- tobel, Triesenberger Alpe Bargella; JbL. 1911, 120; JbL. 1902, 190 (Büchel). Balma (gallisches Wort) ist von den Waisern importiert worden und bedeutet Höhle, Felswand oder Felskopf, vgl. Schorta A., Rätisches Namenbuch IL, 31. Allerdings scheint Balma entgegen Schorta schon vor der Einwanderung der Walser in Rätien verwendet worden zu sein: Beleg aus Rälien um 1079; vgl. Montfort Heft 4 (1966), 304. Balme Holenegg bei Bürs (um 1360). Die Walser dürften für die Namengebung hier nicht bestimmend sein; vgl. Ulmer 518. Freundl. Mitteilung Dr. Bilgeris. — 9 frastner 
Garsellen, Garselle; vgl. JbL. 1911, 124. p. 13 a AS. 1682: «Saminabach». 
— b AS. 16S2: «aüfgesetz vnd verkauft...». 
- c AS. 1682: Zeile fehlt in dieser Abschrift; in der AS. 1701 später eingesetzt. 1 Gulmen, Kulm, Triesenberg, Grenzgrat von Sücka gegen die Rheintalseile; vgl. 95 Anmerk. 8 in diesem Bd.; eigentlich Bergübergang, Schorta A., Rätisches Namenbuch IL, 120. — 
2 Es heisst hier deutlich «stockhlöst»; 
«stocklöri» wäre die in Vorarlberg bekannte Abgabe. (Freundl. Mitteilung Dr. Bilgeris).
        

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