— 321 - vsgnon die waiser am / trisnerberg die' sind die fasnacht nen- nen nit schuldig zü geben Dann sach dz ainer ab dem berg in ain dorff hushablichk zuge der ist si schuldig zü geben2 Jtem ain jeder der jn den dörffer s c h a n oder vaducz hushablich sitzt der ist schuldig minem gnädigen1 herren järlich ain füder mist gen vaduczer / herrschaft wingarten111 zü geben vnd zü füren wie von alter härkommen ist - Mer sind die von s c h a n vnd vaducz aim herren järlich schuldig / wo ain herr oder sine vögt stickil koupfend an den orrten Das si / ains tags dar vnd dannen mugind faren, Die sollend si / järlich füren - / Den soll man ain mal zü essen geben-" Jtem mer sind die von vaducz vnd schan'i mim herren1 schuldigi> jelicher / der hushablich ist vnd nämlich die vermuglichisten zwen tag vnd der / gmain man ain tag0 järlich selbs oder ainen güten knecht an siner / statt in siner gnaden wingarten zü höwen oder grüben Da sol man jnen den jmbiss den marend geben vnd ainem jeden / zü nacht ain hof brot Jtem1' mer sind die von vaducz vnd s c h a n mim herren1 schuldig den win / der järlich in sinr gnaden wingarrten zü vaducz wechst5 vss dem torrggel her vf vff dz schloss zü füren / Dagegen ist min herr schuldig lüdt vnd fäch zü essen zegeben / i Abschrift B, fehl! «die». 
— k Das Wort ist in Fassung A eingeflickt am Rand. 1 Abschrift B\ «aim herren». 
— m Abschrift B, «jn ainr herrschaft wingarten zü vaducz zü füren schuldig». 
— n Die Fassung dieses Absatzes wurde aus der Abschrift B übernommen, da dieser Text klarer ist. Ende der Seite 2, Abschrift B. — o Abschrift A und B haben folgende Worte unterstrichen: der hushablich ist vnd nämlich die vermuglichsten .... vnd der gmain man ain tag.. ». 
— p Bei Abschrift B «schuldig» am Schhiss des Satzes. — q Ab- schrift B, ohne «jtem» am Anfang des Satzes und umgekehrte Reihenfolge der beiden Dörfer. — r Abschrift B, ohne «Jtem». — s In der Fassung A ist ein nun folgendes «herr» durchgestrichen. 2 Die Leute vom Triesenberg waren demnach zu dieser Zeit (nach 1500) also noch nicht mit dem Symbol der Leibeigenschaft (Fastnachtshenne) be- lastet. Vgl. Sulzisch-Hohenemsisches Urbar, p. 14 Anmerk. 4; «vasenachthuener» schon in einer Urkunde von 1328, Grimm, Jacob u. Wilhelm, Deutsches Wörterbuch 1962, III., Sp. 1356.
        

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