Fundberichte Bronze-Kamm Im Mai 1967 wurden von Otto Ospelt, Bankbeamter, Vaduz, auf dem Grundstück bei seinem Wohnhaus in Bartlegrosch Löcher für Zaunpfähle ausgehoben. Dabei fand sich in einer Tiefe von ca. 60 — 70 cm im Humus ein Bronzekamm mit Verzierungen. Masse: Länge 79 mm, Breite 37/39 mm. Der Finder kann nicht mehr angeben, bei welchem Loch er auf den Kamm stiess. Bronzekamm aus Vaduz, Maßstab 1 : 1 Frau Dr. Elisabeth Ettlinger, Zürich, schreibt dazu: Der Kamm ist problematisch. Ich kenne keine entsprechenden römischen Stücke. Das Bronzeblech ist nur 1 mm dick und besteht aus einer minderwertigen Legierung, ist jedoch dafür erstaunlich gut erhalten, was eigentlich da- für spricht, dass er nicht sehr lange in der Erde gelegen haben kann. Die Zinken sind mit */s mm Dicke sehr fein, so dass eine Herstellung «von Hand» bei solcher Gleichmässigkeit fast nicht vorstellbar ist. 205
        

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