1. c. p. 266). Es fällt schon bei diesen Zahlen auf, dass das Sareiser Stück trotz erheblich geringeren Gewichtes bedeutend körpergrösser ist. Schä- del und Zahnreihen zeigen messbare Unterschiede nur in der Länge des Rostrums (Diastema) und der Hinterhauptsbreite, die bei der Berg- form länger bezw. wesentlich schmaler ist (der Schädel ist länger im Schnauzenteil und nicht so «gestaucht» im Nackenteil wie die massigen, kurznasigen Tieflandschädel). Mehr als die Zahlen zeigt aber der Ver- gleich der Schädel selbst den Unterschied: Das Ö" vom Sareis zeigt mit seinen langen Schneidezähnen, weit ausschwingenden Jochbögen, der engen Interorbitalbreite und den starken Knochenkämmen am schma- len Hinterhaupt (auf Kosten der Schädelkapsel) die starke Beanspru- chung beim Graben und Anpassung an den härteren Boden — mit an- deren Worten die typischen Kennzeichen einer Montanform. — Wir fingen die Tiere 1965 in einer schmalen feuchten Senke unweit des Sareiser Almstalles, wo auf dem überdüngten, mastigen Boden ein üppiger Bestand des Herzblätterigen Kreuzkrautes (Senecio alpinus) gedeiht (Abb. 2). — Leider fanden wir an den gleichen Stellen 1967 dort nur die Alpenspitzmaus (Sorex alpinus) und die Untergrundmaus und keine Feldmaus. — 203
        

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