«Gestern las ich in der Allgemeinen wieder eine Schullehrerstelle in Vaduz ausgeschrieben, und zwar mit 700 fl. Wenn das so fort geht, wird man wohl noch bald einen Kapellmeister für ein etwa zu errich- tendes fürstl. Landeskonservatorium benöthigen. Doch 
auch darauf verzichte ich!». Das «fürstl. Landeskonservatorium» von Rheinbergers Phantasie ist nie entstanden, wohl aber in den letzten Jahren eine Liechtensteinische Musikschule; es ist sicherlich gebührend, dass diese schon bewährte Anstalt im renovierten Geburtshaus Prof. Josef Gabriel Rheinbergers, d. h. im alten Rentmeisterhaus in Vaduz, beherbergt werden soll. Beer-Waldbrunn, Prof. Anton, «Josef Rheinberger», in «Fürstentum Liech- tenstein», in 'Feierabend', Wochenbeilage zum 'Vorarlberger Tagblatt', 9. Folge, 14. Jahrgang, 27. 2. 1932. Hinger, Anton, «Josef Rheinberger — eine kurze Biographie», Jahrbuch des Historischen Vereins, Band 3. Kaufmann, Hans Walter (Hrsg.), «Joseph Rheinberger. Gedenkschrift zu seinem 100. Geburtstag am 17. März 1939», Jahrbuch des Historischen Vereins, Band 40 (auch als Sonderdruck erschienen). [Enthält eingehende Würdigung Rheinbergers pädagogischer Tätigkeit]. Kroyer, Theodor, «Joseph Rheinberger», Sammlung Kirchenmusik, Re- gensburg, 1916 [mit ausführlicher Bibliographie]. [Marxer, Pfr. Dr. J. G. — anonym erschienen], «Josef Rheinberger. Dem Gedanken unseres grossen Heimatkomponisten anlässlich des 25. Todes- tages gewidmet», Selbstverlag, Vaduz, 1926. Sandberger, Adolf, «Joseph Rheinberger», Nachruf in der Beilage zur 'Allgemeinen Zeitung' (München) vom 3. 12. 1901, Nr. 278. [Auch in der oben angeführten Gedenkschrift veröffentlicht]. Schaedler, Dr. Emil, «Josef Gabriel Rheinberger», in : Kranz, Walter (Bearbeiter), Fürstentum Liechtenstein — eine Dokumentation», Presse- und Informationsstelle der Fürstl. Regierung, Vaduz, 1966. Wanger, Harald, (Hrsg.), «Josef Rheinbergers Briefe an seine Eltern 1851 - 1872», Jahrbuch des Historischen Vereins, Band 61. Würz, Anton, «Josef Rheinberger», in «Die Musik in Geschichte und Gegen- wart (Allgemeine Enzyklopädie der Musik)», Band 11, Kassel, 1963, S. 379. Prof. Ferdinand Nigg (1865 — 1949), von Balzers, wuchs in Vaduz auf, wo er die Volksschule und die Landesschule besuchte. Da er eine frühe Begabung für die Graphik zeigte, wurde er nach Zürich geschickt, um eine Zeichnerlehre zu machen; hier besuchte er auch die Kunstgewerbeschule. Die ersten Jahre der Berufstätigkeit ver- 165
        

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