MITTLERE SCHULEN UND VOLKSSCHULEN HH. Joseph Anton Nigg (1804 —1889), Bürger von Triesen, wurde in Chur geboren und studierte dort (vermutlich am Knaben- und Priesterseminar St. Luzi). Er- lehrte durch manche Jahre an der Hofschule in Chur. Im Jahre 1849 wurde er zum Domkaplan bzw. -benefiziat ernannt. Obwohl er das ganze Leben im Ausland verbrachte, blieb er seiner Heimatgemeinde Triesen immer treu, und er stiftete dort testamentarisch einen kleinen Fonds, der der Ortsschule zugute kom- men sollte. Die Triesner «Dombenefiziat Joseph Nigg'sche Schulstif- tung» erinnert also an diesen gütigen Schulmann und Priester.57) Büchel, J. B., Geschichte der Pfarrei Triesen», Jahrbuch des Historischen Vereins, Band 2, S. 95. Zeno Beck (geb. 1923), Bürger von Triesenberg, wurde in Sarnen'OW geboren und besuchte dort die Primarschule und das Kol- legium. Er studierte an den Universitäten Freiburg i. Ü. und Genf und besuchte auch das Konservatorium zwecks Ausbildung im Orgel- und Klavierspiel; das Sekundarlehrerpatent erwarb er in Freiburg. Im Schuljahr 1948/49 wirkte er am Landeserziehungsheim Kefikon/ZH. Seit 1949 ist er Lehrer an der Sekundärschule in Sarnen. Daneben ist er auch als Kirchenorganist und Harmoniemusikdirigent tätig und tritt als Konzertorganist und -pianist auf. Bucher, Engelbert, «Schulchronik Triesenberg», Kath. Pfarramt, Triesen- berg, o. J., S. 89. Hildegard N,i p p (geb. 1929), von Balzers, ist eine Tochter des verdienten langjährigen Direktors der Landesschule in Vaduz, Fürstl. Studienrat Prof. Dr. Eugen Nipp selig. Sie wurde an der Abteilung für Arbeits- und Hauswirtschaftslehrerinnen des Lehrerinnenseminars Ber- narda in Menzingen/ZG ausgebildet. Von 1954 bis 1956 war Hildegard 5~) Die Stiftung scheint erst 1902 zur Ausgabe gelangt zu sein; der Ertrag wurde neben jenem der schon 1787 gesetzten Dominik Banzer'sche Schulstif- tung verwendet, um Schulbehelfe für arme Kinder zu bezahlen (vgl. Proto- kollbuch der Schule' Triesen sowie Triesner Gemeindearchiv, Bund 15, Fasz. 3). Einige Angaben über Joseph Nigg stammen vom Bischöflichen Archivar in Chur. 156
        

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