Sr. Salut aris (Katharina) Hilti (1880— 1965), von Schaan, studierte nach Eintritt in die Kongregation der Barmherzigen Schwestern an deren Lehrerinnenbildungsanstalt in Zams und wurde als Volksschullehrerin geprüft. Ihre erste Stelle war an der Volksschule in Inzing/Tirol, 1905 —1907. Den Hauptteil ihrer beruflichen Laufbahn widmete Sr. Salutaris der privaten, der Kongregation gehörenden Mäd- chen-Hauptschule in Maria Saal/Kärnten, wo sie von 1907 bis 1938 wirkte. Hier unterrichtete sie Fremdsprachen und Deutsch und wurde .1936 zur Oberin der Anstalt (Schule und Internat) gewählt. Zwischen 1940 und 1945 war das Kloster aufgehoben, und Sr. Salutaris arbeitete als Pfarrhelferin in St. Michael im Lavanttal. Nach Kriegsende konnte Sr. Salutaris die Wiedereröffnung des Klosters Maria Saal erleben, aber bald nachher gab sie die Leitung ab. Eine kurze Zeit wirkte Sr. Salutaris im Heimatland, und zwar als Oberin der Lehrschwesternfiliale in Bal- zers, dann kehrte sie nach Zams ins Mutterhaus in den Ruhestand zu- rück, wo sie 1965 starb. Nachruf im 'Liechtensteiner Volksblatt' vom 13. 4. 1965. S r. Eberharda (Wilhelmina) Ri s c h (1880 — 1966), von Schaan, studierte an der Lehrerinnenbildungsanstalt in Zams und ver- brachte dann ihre ganze Berufstätigkeit in Hard am Bodensee. Sie un- terrichtete an der dortigen Volksschule von 1903 bis 1938, blieb als Filialleiterin und starb 1966 an ihrem langjährigen Wirkungsort. Sr. Maria Cleopha (Anna) Am mann (geb. 1887), zu- ständig nach Bürs/Vlbg., wurde in Schaan geboren und besuchte dort die Volksschule. Sie trat dann bei den Barmherzigen Schwestern in Zams ein und wurde an deren Lehrerinnenbildungsanstalt ausgebildet. Ihre erste Lehrstelle erhielt sie in Rietz /Tirol, wo sie von 1912 bis 1922 wirkte, dann unterrichtete sie von 1922 bis 1941 in Tannheim/Tirol. Da sie durch die Nazibehörden gezwungen war, den Schuldienst zu ver- lassen, war Sr. Cleopha bis 1943 im Sanatorium in Zams und 1943 — 1946 in der Pfarrkanzlei in Bregenz-Vorkloster beschäftigt. Im Jahre 1946 kehrte Sr. Cleopha nach Liechtenstein zurück, wo sie an der Volks- schule Vaduz eingesetzt wurde. Sie unterrichtete zuerst an der Mädchen- oberklasse, dann in der Mittelklasse und schliesslich durch viele Jahre in der 1. Klasse. Als sie 1966 nach 45jähriger Tätigkeit aus dem Schul- 130
        

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