Kaiser das Goldene Verdienstkreuz mit Krone, wozu die liechtensteini- sche Lehrerschaft ein Glückwunschschreiben an die Jubilarin richtete19). Mutter Maxentia starb 1917 in Zams. In ihrer Eigenschaft als Generaloberin hatte Mutter Maxentia auch Beziehungen zum liechtensteinischen Schulwesen. Als im Jahre 1914 die dritte Lehrschwester an der Schule Triesenberg durch einen Lehrer ersetzt wurde, wollte ihm die Gemeinde die bisherige Schwesternwoh- nung anweisen und die Schwestern anderswo unterbringen. Dagegen wehrte sich die greise Klosterfrau auf standhafte Weise, indem sie an die Ortsvorstehung schrieb: «Sollte dieser Plan wirklich zur Durch- führung kommen, so werden die Schwestern von Triesenberg abberu- fen werden».20) Die strenge Drohung hatte ihre Wirkung, und die Schwestern blieben ! «Bericht über die Privat-Lehrerinnenbüdungsanstalt der Barmherzigen Schwestern in Zams 1890-1915», Innsbruck, 1915, S. 18 und 43. Nachruf im 'Liechtensteiner Volksblatt' vom 16. 11. 1917. Über die frühere Laufbahn der Sr. Aljonsa Vogt (1840—1917), von Balzers, sind keine Daten vorhanden. Von 1887 bis 1889 wirkte sie als Hilfslehrerin für Deutsch, Zeichnen und weibliche Handarbeiten an der Lehrerinnenbildungsanstalt in Zams. Entweder früher oder nach- her leitete sie die Volks- und Hauswirtschaftsschule (mit Internat) für Mädchen in Maria Saal/Kärnten, eine ordenseigene Anstalt. «Bericht über die Privat-Lehrerinnenbildungsanstalt der Barmherzigen Schwestern in Zams», 1915, S. 44. Sr. El an da (Elisabeth) Hasler (1868—1914), von Balzers, besuchte die Lehrerinnenbildungsanstalt in Zams und unterrichtete von 1893 bis 1906 in Sillian und Pettneu. Von 1906 bis zu ihrem frühen Tod wirkte sie als Präfektin der Präparandie an der Lehrerinnenbildungs- anstalt Zams. ,9) Gedenkbuch der Schule Vaduz, S. 94. (Es ist eigentlich nicht klar, ob es sich nur um die Lehrer der Schule Vaduz oder um die gesamte Lehrerschaft des Landes handelt). 20) Bucher, a. a. O., S. 26. 127
        

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