Beim Sammeln von Angaben für diese Abhandlung war mir eine grosse Anzahl von Personen durch mündliche oder briefliche Auskunft äusserst behilflich. Ich möchte ihnen hiemit meinen herzlichen Dank aussprechen. Insbesondere möchte ich nennen: Herrn Landesbibliothe- kar Robert Allgäuer, Vaduz; HH. Pfarresignat Fridolin Tschugmell, Triesen; Herrn Gemeindevorsteher Emanuel Vogt, Balzers; sowie die Leitung des Mutterhauses der Barmherzigen Schwestern in Zams/Tirol und die Direktion des Kollegiums Maria Hilf in Schwyz. * VORÜBERGEHENDE AUSLANDSTÄTIGKEIT VON VOLKS- UND REALSCHULLEHRERN Da das Fürstentum Liechtenstein keine eigene Lehrerbildungsanstalt besitzt und nie besass,-müssen die Lehrer der öffentlichen Schulen des Landes zwangsläufig ins Ausland gehen, um sich die nötige berufliche Bildung bzw. Ausbildung zu holen. Die von Liechtenstein jetzt und früher vorgezogenen Anstalten befinden sich in einem weiten Umkreise der Nachbargegenden, und zwar in der Zentral- und Ostschweiz (Ricken- bach, Zug, Rorschach), Westösterreich (Feldkirch, Bregenz, Innsbruck), sowie in Süddeutschland (Saulgau, Schwäbisch Gmünd)s). Es ist also kaum verwunderlich, dass manche junge liechtensteini- sche Lehrer (neuerdings auch Lehrerinnen und Kindergärtnerinnen) anschliessend ans Studium ihre erste Stelle im Gastland antreten.4) Wenn sie die Absicht haben, ihre übrige Berufslaufbahn der Heimat zu widmen, wird ihnen die anderweitige Erfahrung immer nützen. Ein anderer Grund, warum mehrere Junglehrer zuerst im Ausland wirkten, bevor sie nach dem Vaterland zurückkehrten, war ein zeitweiliger Mangel an Stellen im Fürstentum. Heutzutage herrscht akuter Lehrer- mangel, aber in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts gab es öfters 3) Für die Reallehrer kommen Freiburg i. Ü. und St. Gallen hinzu; was die Lehrerinnen und Kindergärtnerinnen betrifft, sind auch Menzingen, Baldegg und Ingenbohl anzuführen. 4) Ausserdem verlangen ja einige regionale Schulbehörden, dass die neuquali- fizierten Lehrer die ersten paar Jahre nach Studienabschluss im betreffenden Land bzw. Kanton dienen. 115
        

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