Dr. Andreas Ulmer war ein sehr ernster und allgemein anerkannter Forscher. Aus seiner Feder stammt unter anderem das grosse wertvolle Geschichtswerk «Die Burgen und Edelsitze Vorarlbergs und Liechten- steins», (Dornbirn 1925). Dieser Verrat ist also schon in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts schriftlich festgehalten worden. Zu c) Wichner Josef, ein sehr bekannter und vielgelesener österr. Volksschriftsteller (1852 — 1923) war ein geborener. Vorarlberger und wirkte als Gymn. Professor in Krems (NÖ.) Meine frühere Feststellung auf Seite 95 des Jahrbuches 1962, wo- nach Uli Mariss nur in Liechtenstein als «Erbsenstreuer» bekannt sei, muss ich hiermit ausdrücklich korrigieren. III. Schlussbemerkung Uli Mariss tritt nun noch plastischer vor unsere Augen. Vor allem den dokumentarischen Feststellungen von Dr. Andreas Ulmer ist gros- ses Gewicht beizumessen. Neue Rätsel bringen die Eintragungen ins Achtbuch der Grafen von Sulz zu Vaduz, nach denen Ulrich Mariss 1505 noch gelebt haben müsste. Ist das aber immer noch derselbe? Kann es sich dabei nicht etwa um einen Sohn handeln? Diese Frage kann derzeit noch nicht beantwortet werden. Die Dis- kussion um diese geschichtliche Gestalt bleibt also nach wie vor offen. Vielleicht bringt die Aufarbeitung all unserer Archive, die jetzt ange- strengt wird, weiteres Licht in diesen Sachverhalt. Wenn wir Glück haben finden wir die ursprüngliche Darstellung der Ereignisse im Schwabenkriege auf die sich der Feldkircher Chronist Prugger (1685) und 100 Jahre später Rentmeister Ambrosi stützten. 45
        

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