Nach dem plötzlichen Tode seines ältesten Bruders, des Fürsten Ulrich Ferdinand, wurde Ferdinand Carl Graf Kinsky Vermögensver- walter und Mitvormund für seinen kleinen Neffen Fürst Franz Ulrich, und er verwaltete den Familienbesitz durch die Jahre des zweiten Welt- krieges, bis im Jahre 1945 im Zuge der Vertreibung der in der Tsche- choslowakei ansässig gewesenen Sudeten deutschen Volksgruppe deren gesamter Besitz enteignet wurde. Graf Ferdinand Carl wurde von die- sen Massnahmen in gleicher Weise betroffen und mit seiner Familie im Juli 1945 nach Bayern ausgewiesen. Dort war er zuerst Gutsinspektor und später als Domänendirektor tätig und hat seiner Familie aus dem Nichts eine neue Existenz aufgebaut. Er ist seit 1. Januar 1967 im Ruhestand. 29
        

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