ZUR VERMÄHLUNG VON SEINER DURCHLAUCHT PRINZ HANS ADAM VON UND ZU LIECHTENSTEIN UND GRÄFIN MARIE KINSKY VON WCHINITZ UND TETTAU Am 30. Juli 1967 findet in der Pfarrkirche zu Vaduz die Vermählung des Thronfolgers Prinz Hans Adam von und zu Liechtenstein mit Gräfin Marie Kinsky statt. Das liechtensteinische Volk kennt zwar die anmutige Braut des Thronfolgers aus verschiedenen Aufenthalten im Lande. Aber es war ein allgemein gehegter Wunsch, auch die Familie der Gräfin Marie Kinsky kennenzulernen, die einmal als Fürstin eng mit den Geschicken des Landes verbunden sein wird. In den nachfolgenden Blättern stellt Fürstl. Studienrat Prof. Otto Seger in einem Überblick die Geschichte dieses edlen Hauses dar, das seit ältesten Zeiten zu den ruhmreichsten des Deutschen Reiches gehörte. Grosse und verantwortungsvolle Aufgaben wurden zahlreichen Trägern des Namens Kinsky übertragen. Sie waren Heerführer und Diplomaten und traten als Kunstmäzene und Förderer der Wissen- schaft hervor. Vergleichen wir die Geschichte des Hauses Liechtenstein mit der Familiengeschichte der Kinsky ! Ruhm und Ehre, Bewunderung und höchste Auszeichnung werden vielen Vertretern beider Familien zuteil. Unerschrockener Einsatz für die Ideale, für Kaiser und Reich, denen persönliche Vorteile bedenkenlos geopfert werden, das Ausharren in Schwierigkeiten, Verantwortungsbewusstsein und treue Hingabe an eine übernommene Aufgabe gehören zum Erbgut beider Familien. Fürstenhaus und Fürstentum leben in einer unzertrennlichen Schick- salsgemeinschaft. Für uns Liechtensteiner ist die stolze Ahnenreihe bei- der Geschlechter nicht blosse Dekoration. Für ein Land, in dem der monarchische Gedanke zu den Grundsäulen der Existenz gehört, ist sie ein Unterpfand für eine glückliche und gedeihliche Zukunft. Zwei Träger uralten Adels reichen sich in Vaduz die Hand zum Bunde fürs Leben. Liechtenstein freut sich darüber, und es ist der Wunsch des ganzen Volkes, dass dem Hohen Brautpaare alles Glück erblühen möge aus der Verbindung der beiden Häuser Liechtenstein und Kinsky. Felix Marxer, Präsident des Historischen Vereines für das Fürstentum Liechtenstein 15
        

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