— 218 — Jtem ess ist aüch zü wissen, dz Wir versiglet brief habent von allen Fürsten / vnsern gnädigen herrn von Österreich, vnd aüch von der ganzen Grafschafft zeTy-/rol, von vnserm herrn Bischoff von T r i e n d t, von dem haüptmann an der E t s c h , von den / Bürgrafen vf T y r o 1, von vil Landtsherren, Rittern, vnd Knechten, von der Statt / ind"' M e r a n, vnd der landtschafft daselbs, dz die all vesteklich ge- lobt, vnd / versprochen habent, all Bischoff, vnnd die Stifft ze Chür ze behalten, handthaben, vnd / zebeschirmen, bey der Vesty Für- st e n b ü r g 
42 mit aller ihrer zügehörüng bey / den Vogteyen der Gottshüssleüten, vnnd dess Gottshüss ze Münster,2 vnd bey / allen den leüten, nüczen vnd güetern, so vnser Gottshüss in der Graf- schafft / ze Tyrol hat, vnd aüch darzü bey den Vestinen R a - m ü s s18e"' Steinssberg19 vnd // Grifenstei n20f"' mit lüt vnd güetern so darzü gehörent, dabey wol ze merckhen/ist, dz die von Mätsch1 khein rechts'" habent zü den 
h"' Vogteyen, vnd aüch näm- lich / khein recht habent zü der Vesti Ramüss,18'"' die von Vnss lehen ist, vnd als die von Mätsch1 vssziechent, die Vesti R a - m ü s s ,1Se"' sig lehen, von Vnser gnädigen herrschafft von / Öster- reich, vnd sig verfallen, von desswegen, dz vnser herrschafft all Jhr / rechtung an der Vesti Vnss vnd vnserm Stifft geben haben, ob Sie khein recht / darzü gehebt hetten. Jtem alss nü herüor verschriben ist, die grossen beschwernüss, so die von Mätsch/ vnserm Gottshüss thüent, vnd wie Sie iez vil Jahr ingenommen hab- / ent vnser, vnd der vnsern lüt, gült, nücz, vnd zinss, daran habent Sie / sich nit wellen lassen benüegen,'"' vnd sid denmal,k"' wenn1'" Wir zu dem Gottshüss / komen sind, vnd aüch sid dem mal als Wir fernd von Zürich38 schiedent von / fründtlichen tagen, so habent Sie Vnss, vnd den vnsern aber vil beschwer- / nüss, vnd scha- den gethan, vnd habent die vnsern von dem Engedein, 
oder I von andern vnsern Tellern nit wellen lassen wandlen, in dem Vinschgeü / mit ihr kaüffmanschafft, oder ihren werbzetriben, mit kauffen, oder / verkauffen, vnd habent die vnsern gefangen, vnd verleczt, vnd korn ge- / wert zu füehrn, vnd habend Wir doch vnsers herrn von Österreich / beüelch vnnd willen gehebt mit briefen vnd worten, dz Sie die vnsern / sicher1"'" söltent lassen. Jtem Sie habent aüch den vnsern in disem Jahr vf ein zeit vf der Strassen vf- / gehebt, 95. ochsen, die habent die vnsern müessen vss- bürgen, vmb fünff-/ hündert düggaten.
        

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