— 216 — schoff Hartman,32 sid dz Sie der sach nit endtgeben hettendt, noch/ der anlass briefsaag, den vnser herr der König darvber geben hat, vnd dar - / nach ein anderer anlass ze Ziczers geben wass, vnd Sie die sach selber für vnsern / herrn den König gezogen hettendt, so wolt auch Er die sach also lassen bestän, vncz an vn-/. sers herrn dess Königs zükünfft, vnd wie der die sach vnd stöss fürbasser bestalte / oder darin schüffe, dess wolt Er den aber gern gehorsam sein, also brachtendt / beedtheil die sach an vnsern herr den König gehn Nürn- berg, da verschraib vnser / herr der König den ehegenendten drey gemainen, sid dz Sie die sach nit vssgericht / noch vssgesprochen, vnd wider vf Ihn gezogen hetten, dz Sie aüch dannen hin nicht // fürbass darin sprechen soltent, vncz an sein zükünfft, so wolt Er selber mit seinen / Rathen darvber siezen, vnnd verhörn, vnnd gedenkhen wie Er die sach ze endt / brächt, vnd den brief bracht Ihnen Graf Wilhelm von Tettnang.53 Item vnnd alss darnach vnser herr der König gehn Costennz kam, da ruefft Ihn / vnser Vorfarent Bischoff Hartman32 an, vnd batt Ihnw" der sach ein end vnd vssricht- / üng zegeben, also bedacht sich vnser herr der König nach Räth der fürsten vnnd herrn, wan / die sach antrefe die Stifft vnnd Gottshüss ze Chür, die Geistlich sindt, dz die / sach auch billicher berechtet solte werden, vor dem heiligen C o n c i 1 i o , vnd den / Richtern dess Concilii zu Costennz,54 den von italichenx" Leyen, oder yendt^" anderss,/ vnnd gieng vnser herr der König mit sin selbs2" lib zü den Barfüssen ze Costenz/da die herren Richter des Concilii beieinander warent gesamnet, vnnd erzalt Ihnen / wie Er die. sach vormals geseezt hette, vf die drey gemeinen, nach dess an- / lass brief sag vnnd wie die, die sach auch nit vssgricht hettint, nach desselben / anlassbrief sag,3'" vnnd wie die sach wider vf Ihn geschoben wer, vnd Er die sach zu seinen / handen gezogen hette, vnd empfalch den Vier Richtern, dess heyligen Concilii, die / Sachen vsszerichten, nach dem rechten, vnd den drien gemainen ze verbieten, sich der sach / nit me anzenemmen: also nament aüch die Richter die sach zü ihrn handen, vnd ver-/ bütten mit ihren versigelten briefen nach dem rechten den dreien gemainen, sich der sach/nichts mer ze vnderwinden, vnd kheinen sprüch darin ze thüenn, vnd aüch khein brief dar-/ über ze geben, alss die besigelten brief wol wisent, die Wir darümb zeigen wellent, /Vber dz verbietten,
        

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