— 186 — Jahre 1404 liehen die beiden Brandiser Freiherren Bischof Hartmann weitere Beträge (Urkunden ebenfalls in diesem Band). Unterdessen hatten die Vaduzer Grafen auch das benachbarte Blumenegg mehr als einmal ihren Stiefbrüdern verpfändet (Krüger p. 314 ff.; LUB. 113, 104 Anmerk.). Schliesslich folgte die oben behandelte Verpfändung von 1409. 1 Hartmann IV. von Werdenberg-Sargans zu Vaduz (ca. 1360 — 1416), Bischof von Chur. 2 Wolfhart II. von Brandis (ca. 1355/57 -1418). 3 Unter Eschnerberg kann unter keinen Umständen das ganze Gebiet der nachherigen Herrschaft Schellenberg oder des heutigen Unter- landes verstanden werden. Die Burgen Alt- und Neuschellenberg waren bis 1412 Oktober 31. noch im Besitz von Graf Albrecht III. (1378 — 1419) von Werdenberg - Heiligenberg in Bludenz (LUB. 1/3, III ff.), wenn dieser Besitz nicht schon vorher wenigstens teilweise durch Pfandschaft in den Besitz von Graf Wilhelm von Montfort- Tettnang übergegangen war (LUB. 1/3, 116, 231, 234 Anmerk. 3). In rechtlicher Hinsicht aber setzten sich im Gebiet des heutigen liechtensteinischen Unterlandes die Grafen von Werdenberg-Sargans zu Vaduz immer mehr durch, bis dann unter Brandisischem Regiment die nachmalige Herrschaft Schellenberg arrondiert wurde (LUB. 1/3, 87 ff.; JbL. 1920, 16 ff. (Büchel); Liechtensteinisches Volksblatt, 1961 März 9., Nr. 28, März 11. Nr. 29, (Malin). 43. Chur, 1410 Dezember 16. Bischof Hartmann von Chur, Graf von Werdenberg- Vaduz belehnt die Gebrüder Hans, Heinz und Hans von Gutenberg mit einem Zehnten am Triesnerberg, welchen vormals die von Unterwegen inne hatten. Wir Hartmann1 von gottes gnaden Bischoff ze Chur Be- kenen / vnd tund kunt menglichen mit disem brieff, daz wir den / erbern knehten Hansen Hainczen vnd aber Hansen gebrüden Hainczen/ von Gütemberg2 seligen sun verlihen haben vnd lihent ouch / wissentlichen ds nachgeschriben lehen, die von vns vnd vnserm / gotzhous lehen sind, daz ist ain zehend am trisnerberg/ mit aller siner zügehorde, den vormals diea von ynderwegen3/ ouch von vns ze lehen gehept hand vnd lihend jnen / hier an waz wir
        

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