— 182 — lato suo mihi exhibito originali omni... / praemissä diligenti auscultatione et collatione concordare, atque . .. / respondere attestor ego acte pontificiä ac caesarea infra nominatus no . . . / publicus hac mea manüs subscriptione ad hoc legitime rogatus. actum vel.../ 1. Januarii anno 
1702». Dann heisst es: L. S. m. p. Caspar Sc . . . / pont. et caesar. not .. . / fidem requi...» Praesentem Copiam Cum Copia ä praefato notario Scherer vydim . .. / ad verbum con- cordare hisce attestor actum ut supra. Jo. Die beglaubigte Copie oder das Original der Urkunde von 1408 lag ehe- dem wohl im alten Schloss-Archiv in Vaduz (Kasten 2), wo im «fascicul B, Stiftungen, Privilegien, Ablassbrieff und ex- / emptionen 
...» der Altäre von St. Florin in Vaduz untergebracht waren. («Repertorium der im Hochfürst- lichen Schloss Höchen Lichtensteinischen Archiv Befindtlichen Docümenten Acten undt 
schrifften», 2. Folge pag. 2, Regierungsarchiv Vaduz). Abschrift Nr. 3, (C) : Papierurkunde mit Wasserzeichen (in rundem, verziertem Schild drei Kreise) 35 X 21 cm. Die Urkunde geht auf die gleiche Quelle zurück wie Urkunde Nr. 1, was aus dem Begleittext deutlich erhellt: «Praesentem hanc / Copiam verö sigillatö suö, mihi exhibito — originali — / omnimode illaeso, praemissä diligenti auscultatione et coli- / atione, concor- dare atque, ad verbum respondere attestor // ego Pontificiä ac caesarea infra nominatus, Notarius iuratus / publicus häc mea manus subscriptione ad hoc legitime rogatus. Actum veldkirchii primo januarii 1702./ L: S:, M: p: Casparus Scherer Notarius iuratus, publicus in fidem requisitus». Auf der Rückseite steht: «Copia vidimata, Privilegii S. Florini in Vadutz. - 1408». Weiter unten mit gleicher Tinte durchgestrichen kaum lesbar: «Littera/ Fundationis / Privilegii S. Florini .. . / ... qui / 1757 . . 
. Dann anschliessend und nicht mehr durchgestrichen: «correspondent autem in / pleno, litteris fundationis / Beneficii inferioris, quos / habet 14 Pfennig Collega meus, / Ebenhoch». — (Ebenhoch Joh. Bapt., Hofkaplan der zweiten Pfründe des Muttergotlesaltares von St. Florin; am 11. März 1746 durch den Landesjürsten Johann Karl von Liechtenstein dem damaligen Bischof von Chur, Joseph Benedikt, präsentiert. Ebenhoch ist am 16. Jan. 1768 in Vaduz gestorben. Vgl. Fetz J. F., Gesch. d. alten St. Florins-Kapelle, Buchs 1882, 344; JbL. 1927, 103 (Büchel); zum Beneficium inferiore vgl. JbL. 1927, 43, 96, III (Büchel). Zum Geschlecht Ebenhoch, Ebenhorsch in Feldkirch (1395 Mai 26.) LUB. 1/3, 189 f., 343 f. Die beiden Abschriften sind Copien einer notariellen Abschrift. Das origi- nale Notariatssiegel fehlt bei beiden Abschriften, die im wesentlichen über- einstimmen. Die Abschrift Nr. 1 (C), weist einige Worte mehr auf. Die Ab- schriften stammen aus dem 18. Jahrhundert. Büchel J. B. gibt an, eine Urkunde dieses Inhalts befände sich im Bischöflichen Archiv in Chur (JbL. 1927, 87). Die Urkunde soll 1469 durch die Päpste Pius II. und Paul 11. bestätigt worden sein (Fetz J. F., Gesch. d. alten St. Florins-Kapelle, Buchs 1882, 254). Vgl. auch LUB. Iii, 366 ff.
        

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