hält eine Menge Rezepte für nahr- und schmackhafte Gerichte, mit Betonung der wirtschaftlichen Verwertung der Grundspeisen sowie von Fleischresten usw. Ausser den Rezepten gibt es auch einige Abschnitte über Ernährungslehre und Kochtheorie. Landkarten Die meisten bisher erschienenen Spezialkarten des Fürstentums Liechtenstein waren in erster Linie für den Schulgebrauch bestimmt und daher vom Landesschulrat herausgegeben. Die erste offizielle Landkarte des Fürstentums (42) wurde von Prof. J. S. Gerster in Rorschach im Maßstabe 1 : 75 000 geschaffen und er- schien im Jahre 1894. Dazu gab die Landesschulbehörde eine ausführ- liche Erläuterung in der Form einer Broschüre heraus: (43) Zur neuen Karte des Fürstentumes Liechtenstein. Diese betont in der Einleitung die Bedeutung einer guten Landkarte als Unterlage für die Vaterlands- kunde sowie als Anreiz zur Vaterlandsliebe. Im Jahre 1925 wurde sie durch eine neue Karte (44) im gleichen Maßstabe ersetzt. Diesmal wurde kein vollständig neues Werk geschaf- fen, sondern es handelt sich um einen angepassten Auszug aus der fünfzehn Jahre früher erschienenen, beliebten Schulwandkarte von Vorarlberg (mit Einschluss von Liechtenstein), bearbeitet von der be- rühmten kartographischen Firma Kümmerly & Frey in Bern. In einem Artikel in den Liechtensteiner Nachrichten vom 10. Oktober 1925 be- schreibt der damalige Regierungschef-Stellvertreter, Oberlehrer i. R. Alfons Feger, die neu herausgegebene Karte eingehend und erzählt auch deren Entstehungsgeschichte. Aufsehen erregte seinerzeit die schöne Relieftönung, die dem Terrain natürliche Farben verleiht. Ein weiterer Vorzug der Karte liegt darin, dass das Fürstentum in der Per- spektive seiner Umgebung ersichtlich ist, da beträchtliche Teile der an- grenzenden Nachbarländer Vorarlberg, St. Gallen und Graubünden auch in der Karte eingeschlossen sind. Aussen trägt die Karte zwei heute etwas kitschig anmutende Bilder von den beiden Schlössern Vaduz und Gutenberg. Auch bei diesem Kartenwerk wurde dessen Wert für die Heimatkunde betont. Oberlehrer Feger schreibt im oben er- wähnten Zeitungsartikel: «Zweifelsohne bedeutet die schöne Karte 249
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.