DAS KIRCHLEIN AUF MASESCHA (185) Auch diese Erzählung trägt legendenhafte Züge, wie wir sie bei Kloster- und Kirchengründungen öfters finden, z. B. in Legenden vom heiligen Wolfgang. Man überliess in zahlreichen Fällen die Entschei- dung des Bauplatzes höheren Mächten. Zugtiere oder Vögel sollten, dem eigenen Trieb überlassen, die Lösung herbeiführen helfen (vgl. Hand- wörterbuch des deutschen Aberglaubens, Art. Kirche). Der Wagen oder das Tier selbst wird mit einer Heiligenstatue oder Reliquien beladen (Tirol, Kärnten), und wo es stehen bleibt oder die Last abwirft, ist der Bauplatz, denn Gott lenkt die Tiere in seinem Sinne. DER SCHIMMEL VOM MALANSER (186) Die Sage stellt eine Erinnerung an die historische Zerstörung der Burg Schellenberg in den Appenzeller Kriegen dar und verbindet sie mit Vorstellungen von Raubrittern. AMMANN RUODI (187) In der Geschichte des Schwabenkrieges sind solche Schmähworte, welche die Eidgenossen aufs äusserste reizten, verbürgt, z. B. die Rufe von der Feste Gutenberg, die eigentlicher Anlass des Ausbruches von Feindseligkeiten waren. Auch die Plünderungen und das Niederbrennen von Häusern in unserem Lande in diesem Kriege sind geschichtlich. DIE 13 PRASSER IM SCHLOSS VADUZ (188) Bestimmt schmückt Simon Lemnius ein Ereignis dramatisierend aus; übrigens ein erstes und köstliches Zeugnis von den Wirkungen des berühmten Vaduzer Weines. 170
        

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