alten Walsersiedlung eingegangen ist. Der heilige Bischof ist stärker als der Teufel und kann ihn zur Arbeit zwingen. DER KNEBELBRUCKTEUFEL (5) Die Brücke ist der Ort des Unheimlichen, oft in der Sage die Grenze von hüben und drüben, die manchmal schwer zu überschreiten ist, und der Teufel ist in unserer Sage eine Art Brückengeist. Das Weihwasser hilft als Abwehrmittel und hat sogar die Macht, den Teufel in den Dienst zu zwingen. DER SECHSTE ALPKNECHT IN DER VALÜNA (6) Hier tritt der Teufel gar nicht auf, aber gerade er ist da, ist das Unheimliche, denn er ist dieser Sechste, der Dämonische, der Unsicht- bare und Überzählige (vgl. Vonbun-Beitl S. 261, sowie Vonbun, Sagen Nr. 71 und 81). D'GITZIHÖLL (7) Eine seltsame, kurze Erzählung, zu der ich keine Parallelen finden knnnte. Die Rohheit und Urtümlichkeit der Vorstellung vom Teufel (ein fressender Geist, Tiere verschlingend) ist bemerkenswert. DER TEUFELSSTEIN UND DER HOCHEGGASCHIMMEL (8,9) Steine nicht nur seltsamer Form, sondern auch von besonderen Vertiefungen haben die Phantasie immer wieder zur Sagenbildung an- geregt; vielleicht wirken auch alte Erinnerungen an Kulte (vgl. Chri- stianus Caminada: Verzauberte Täler). 139
        

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