Eining, sowie der Skelettgräbergruppen wurden zum Vergleich heran- gezogen. Für Einsicht in im Entstehen befindliche Manuskripte habe ich den Herren Prof. Dr. J. Werner und Dr. G. Pohl, München, zu danken. Dass während der Arbeit der zusammenfassende Bericht über die Villa rustica bei Rheinfelden von H. Bögli und E. Ettlinger unter Mitarbeit von H. R. Wiedemer und E. Schmid erschien2), wurde von mir als nützlicher Zufall begrüsst. Die Konservierung der Funde be- sorgte R. Raab, die Zeichnungen H. Ball, beide München. I. DIE MÜNZEN Aus den drei Grabungen liegen insgesamt 145 Münzen vor und zwar 12 von 1962, jedoch 127 von 1963 und 6 von 1964. Gemessen an der Menge sonstiger Kleinfunde ist diese Zahl überraschend gross, doch lässt sie sich gut erklären. Zunächst sei nachfolgend eine Übersicht über die Münzfunde gegeben, wobei wir uns an das System des Sam- melwerkes: Die Fundmünzen der römischen Zeit in Deutschland3), an- lehnen. Zum besseren Verständnis seien jedoch auch hier kurz die wichtigsten Grundsätze und Abkürzungen wiedergegeben. Voran steht der Name des Kaisers; handelt es sich um eine Prägung für einen Caesar oder ein anderes Mitglied der kaiserlichen Familie, eine Ge- dächtnis- oder Sonderprägung, so ist dies darunter in Klammern an- geben. Die Münzen selbst werden innerhalb dieser Gruppen chrono- logisch aufgeführt, wobei die Angaben der Münzbestimmung tabel- larisch in Spalten erscheinen. Dadurch kann auf eine Beschreibung verzichtet werden. Nach der laufenden Nummer gibt die erste Spalte das Nominal wieder: S = Sesterz, An = Antoninian, Fol = Follis, Cen = Centenionalis (AE 3), Mai = Maiorina (AE 2), KE = Kleinerz, nicht näher bestimmbar. In der zweiten Spalte erscheint die Prägezeit, so gut sie sich nach dem bisherigen Wissensstand ermitteln lässt. Die darauffolgende Spalte enthält Angaben zur Münzstätte: Ale = Ale- xandria, Arl = Arelate, Aqu = Aquileia, Con = Constantinopolis, Gall = Gallien, Her = Heraclea, Kyz = Kyzikus, Lon = Londiniüm, Lug = Lugdunum, Med = Mediolanum, Sis = Siscia, The = Thes- salonica, Tre = Trier und gOst = griechischer Osten. Darauf folgt ein Zitat meist nach Cohen (= C) oder The Roman Imperial Coinage (= RIC). Die nächsten beiden Spalten geben die lesbaren Münzstätten- 58
        

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