— 169 — später gaben die Geschworenen der Gemeinde Triesen Schädlers-Doden (Kleinsteg) für 35 Pfund Pfg. Ehrschatz und einem Pfund Pfg. jähr- lichen Zinses einigen Wallisern als Erblehen, vgl. obige Urkunde. Dabei blieb den Triesnern das Kerngebiet von Valüna vorbehalten. 19 Hainz von Gutenberg gest. um 1410, vermählt mit Margaretha von Unterwegen; hinterliess drei Stöhne Hans, Haintz, Hans und eine Tochter Elisabeth. LUB. Iii, 411, 462 ff.; JbL. 1902, 154 ff. (Büchel); JbL. 1914, 18 ff. (Büchel). 20 Der Unterlauf des Malbun-Baches mit dem ihn begleitenden Triebweg für Vieh war im Hochmittelalter Grenzlinie der Alpe Valüna, vgl. die Urkunde von 1378 Dezember 7. in diesem Band. 21 Gulmen, Kulm relativ beständiger Name seit dem Hochmittelalter, vgl. JbL. 1911. 129 (Ospelt). 39. Chur, 1407 Mai 28. Der kirchliche Richter von Chur entscheidet in einem Rechts- streit zwischen Ulrich P i t s c h i, Pfarrer in Triesen, als Kläger und Heinrich von Unterwegen als Beklagten, dass prinzi- piell der Novalzehnt innerhalb der Pfarreigrenzen dem Pfarrer gehört; da aber der Beklagte, Heinrich von Unterwegen, bestreitet, Novalzehnten einzuziehen, zvird der Pfarrer angewiesen, zur Stützung seiner Klage, weitere Beweise zu erbringen. In Nomine Domini Amen. Iudex Curiae Curiensis./ Jn causa Decimarum Novalium modo coram Nobis inter V o 1 r i - cum ./ Pitschy1 Rectorem Ecclesiae in T r i s e n agentem propter se et nomine / Dictae suae Ecclesiae in T r i s e n ex vna, et H e n - ricus deSubvia/2 (vulgo Heinrich Degen von Vnder- wegen) reum ex altera, / dicto actore, nomine, quo supra, propo- nente. / Quamvis decima Novalium pertineant de Jure Ecclesiae / Parochiali, infra cuius limites sunt sita, tarnen dictus reus, certas vineas Novales possideat, de quibus sibi decimare / contradicitus, ac petente per Nos iuridice declarari, / decimas Novalium intra limites suae Pa- rochiae ad ipsum / ac suam Ecclesiam pertinere de Jure ipsum qui condemnari ac // condemnatum compelli ad cedendum et assignandum
        

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