— 123 — worden wäre. Nach dem Aussterben der Grafen von Werdenberg-Vaduz (1416) und nach der Arrondierung des heutigen liechtensteinischen Staatsgebietes durch die Freiherren von Brandis, scheint dann der Fährenbetrieb in Gamprin- Bendern wieder aufgenommen worden zu sein. (Vgl. Schafhauser E., Liech- tenst. Eschnerberg, St. Gallen 1959, 134 ff). — Die Fähren von Gamprin-Ruggell dienten als Verbindungen im mittelalterlichen Handelsweg Arlberg-Toggen- burg-Ricken (vgl. LUB. 1/3, 87 ff.). Ferner auch als Zufahrt des Klosters St. Jo- hann zu seinen Besitzungen in Vorarlberg (Wartmann III. 956, 957, 969, 986 — 988) und als Pilgerweg der Tiroler und Vorarlberger nach Einsiedeln (LUB. 112, 85; Schulte A., Gesch. d. mittelalterlichen Handels und Verkehrs zwischen Westdeutschland und Italien L, 367, IL, 38 f.). 1 Albrecht der Ältere von Werdenberg-Heiligenberg in Bludenz (1367 — 1418). 2 Sax, Hohensax, Bezirk Werdenberg. 27. Chur, 1395 März 6. Graf Heinrich von Werdenberg-Sargans zu Va- duz stiftet zur Jahrzeit seiner Frau Katharina sowie seiner Vor- fahren und Nachkommen mit Zustimmung seines Bruders, Graf Hartmann, Bischof von Chur, und seines Oheims, Graf Ru- dolf von S ar g an s , Dompropst in Chur , einen zweiten Altar zu Ehren unserer lieben Frau in der Kapelle St. F l o r in in Vaduz; gleichzeitig stiftet Graf Heinrich eine zweite Pfründe für eine Kaplanei und legt das Patronatsrecht fest. Nos Henricus comes de Werdenberg, de Sargans Do- minus in Vaduz1 notum fac - / - cimus praesentium inspectoribus universis, quöd nos sanus mente, corpore atque / sensu, non vi coactus, nec metu seu dolo quomodolibet circumventus, sed liberä / ac spon- taneä voluntate pensantes, qüod humanitas universa non habens hic ma - / nentem locum sapientissime recondit eleemosynarum:l largi- tioneb maxime in di - / vini Cultus augmentum, thesaurum saluti- ferum laetificantem animas in aevum./hinc est, quöd maturä dilibe- ratione praehabitä cum Reverendo in Christo Patri et Domino / Do-
        

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