depot. Unserm Vorarbeiter war eines Tages ein aus dem Boden ragen- der Stein aufgefallen. Eine Grabung an dieser Stelle ergab, dass es der südwestliche Eckstein eines Gebäudefundamentes war. Die Mauerreste lagen direkt unter der Humusdecke und waren bald frei- gelegt. Die Nordwestecke des kleinen, im Innern nur etwa 3,60 x 4,20 Meter messenden Raumes war nicht mehr vorhanden (Abb. 17 und Abb. 18). Die schwach gemörtelten Mauern hatten eine Dicke von nur 70 — 80 cm. Der Eingang befand sich auf der Südseite, wo eine Tür- öffnung und eine Schwelle festgestellt wurden. Es handelt sich wohl am ehesten um die Fundamentmauern eines Holzbaus, wahrscheinlich um einen Aussichts- oder Wachtturm. Das Innere des Baues wurde 1962 bis auf den Moränengrund aus- gegraben und untersucht. Dabei wurden 5 spätrömische Münzen ge- funden (siehe Kellner, Die Münzen der Grabung 1962, Inv. Nr. 7 — 11) Sie lagen in einer dunklen Schicht, die teilweise Brandreste und Kohlen- spuren aufwies, also nicht direkt auf dem Moränenboden, der in einer Tiefe von 50 — 60 cm zum Vorschein kam. Aus Bau II kommen ferner verschiedene Eisenreste, dabei zwei Bruchstücke von kleinen Kellen Abb. 17. Bau II gegen Osten. 24
        

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