Die Längenmaße zeigen verglichen mit den Funden aus Manching und der Römerzeit das übliche und fallen in den Variationsbereich für Hühner anderer mittelalterlicher Funde (MICHEL 1960 S. 12, SCHWEIZER 1961 Diagramm II u. V, STAMPFLI 1962 S. 177, SCHATZ 1963 S. 29, DRÄGER 1964 S. 14). Tabelle 77 Tarsometatarsus, Huhn 1 1. 
Größte Länge O 
/ ,D 
AA ^ o_>,u 
A^ n 
A_ n 04,u 
AI C\ AO ^ 2. Größte Breite proximal 
11,5 12,0 12,0 11,0 
12,0 11,0 11,0 3. Größte Breite distal 
11,0 11,5 11,5 
11,0 11,0 11,0 4. Kleinste Breite der Diaphyse 
5,5 5,5 5,7 5,0 
5,6 5,4 5,5 5. 
Nr. 4 x 100 Index ——— Nr. 1 
8,1 
8,4 8,7 7,6 
8,7 8,5 8,8 6. Geschlecht 9 9 9 
9 9 9 9 1. 62,5 62,5 62,0 62,0 61,0 60,5 60,0 2, 11,0 11,0 11,5 11,0 11,0 11,0 
11,0 13,5 3. 11,0 11,0 12,0 ' 10,5 11,0 
13,5 11,3 4. 5,4 5,3 6,0 5,2 5,0 5,3 
5,2 5,7 6,6 
5,2 5. 8,6 8,4 9,6 8,6 
8,2 8,7 8,6 6. 9 9 9 9 
9 9 
9 9 o" 
9 Tabelle 78 Zusammenfassung der Metatarsenmaßi e für 22 Hühner n Variation Mw. 1. Größte Länge 14 60,0 — 67,5 
63,1 2. Größte Breite proximal 15 
11,0 — 13,5 
11,4 3. 
Größte Breite distal 12 10,5 — 12,0 
11,1 4. Kleinste Breite der Diaphyse 16 5,0 — 
6,0 
5,4 5. 
Nr. 4 x 100 Index ———-— Nr. 1 
14 7,6 — 
9,6 8,5 Die Befunde an den Metatarsen decken 
sich mit denen an 
den anderen Hühnerknochen der Burg Neuschellenberg (MICHEL 1960 S. 12, SCHWEIZER 1961 Diagramm III, VI und VII, DRÄGER 1964 S. 14). Es fällt auf, daß 16 Tarsometatarsen von Hennen nur ein männlicher gegenübersteht. Man kann daraus schließen, daß die Hühner auf Neu- schellenberg hauptsächlich als Eierlieferanten gehalten wurden, wäh- rend die meisten Hähne schon im jugendlichen Alter geschlachtet wurden. 236
        

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