Das Femur mit der größten Länge von 84 mm fällt ganz aus dem Rahmen. Seine Maße liegen nahe den Mittelwerten moderner Lege- rassen (SCHWEIZER 1961 Tab. 2). Das wäre für das Mittelalter unge- wöhnlich. Es ist aber durchaus möglich, daß der Fund aus jüngerer Zeit stammt, denn er weicht in Farbe und Konsistenz etwas von den übrigen Funden ab (s. Abb. 11c). Im Mittelwert wurde er deshalb nicht berücksichtigt. Auch die Femora sind nicht so groß wie die aus Manching und aus der Römerzeit (SCHWEIZER 1963 Tab. 2 und 8, DRÄGER 1964 S. 14). Die Funde des Mittelalters sind zum Teil etwa gleichgroß, zum Teil größer (WÜRGLER 1956 Tab. 86, BOESSNECK 1958 S. 164, MÜL- LER 1959 S. 251, REQUATE 1960a S. 140, STAMPFLI 1962 S. 177, SCHATZ 1963 S. 28). Tabelle 75 Tibiotarsus, Huhn 1. Größte Länge 109*) 
(100) (98) (98) 
97,5 96 95 2. Größte Breite proximal 
l 20 (18) 18 17,5 18 18 3. 
Größte Breite distal 11 
10 10,5 9,5 
9,5 10 (10) 4. Kleinste Breite der Diaphyse 6 
5,2 5,3 4,8 5 
5,2 5,3 5. 
Nr. 4 x 100 Index ———-— Nr. 1 
5,5 5,2 5,3 4,8 
5 
5,4 5,5 1. (95) (93) 
(92)*) - 2. 17,5 18,0 
17,0 18,5 (18) (18) 
18,0 18,0 18,0 
17,5 3. 10,0 10,0 10,0 
10,0 10,0 4. 5,0 5,4 
5,0 
5,4 5,0 
5,4 5. 
5,2 5,8 5,4 2. 17,5 17,5 
17,5 17,5 3. 10,5 10,0 
10,0 10,0 9,5 
9,5 9,5 4. 5,5 5,3 5,0 5,0 5,3 
5,0 4,8 Tabelle 76 Zusammenfassung der Tibiamaße, Huhn n Variation 
Mw. 1. Größte Länge 10 
(92) — 109,0 97,3 2. Größte Breite proximal 20 17,0 
— 20,0 17,6 3. Größte Breite distal 19 
9,5 — 11,0 
9,9 4. Kleinste Breite der Diaphyse 20 4,8 
6,0 
5,2 5. 
Nr. 4 x 100 Index ——— Nr. 1 
10 4,8 
5,8 5,3 235
        

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