An Hand der Tibiotarsalknochen konnte die Mindestindividuenzahl auf 26 festgelegt werden. Mindestens 7 von ihnen waren juvenil. Ein größerer Teil der Hühner ist also jung geschlachtet worden. Folgende Maße konnten genommen werden. Tabelle 67 Coracoid, Huhn 1. Größte Länge 51 49,5 45 48 48 48 47,5 2. Größte Breite distal 14,5 12,5 14 14 13,5 (13) 13 Mw. 1. 47,5 47,5 46 (46) 45,5 47,8 2. (13) 12 (13) — 12 13,2 Die Mittelwerte liegen noch' unter denen der Coracoide aus dem Lateneoppidum Manching (SCHWEIZER 1961 Tab. 2), erheblich aber unter denen römerzeitlicher Stationen Mitteleuropas (SCHWEIZER 1961 Tab. 2, DRÄGER 1964 S. 13) und der mittelalterlichen Siedlungen Burg- heim (BOESSNECK 1958 S. 164) und Unterregenbach (SCHATZ 1963 S. 28). Geringer ist wieder der Unterschied zu den Funden von Starken- stein (WÜRGLER 1956 Tab. 86) und Heitnau (HARTMANN-FRICK 1957 S. 71), Nach Mitteilung von Herrn Dr. H. P. HARTMANN-FRICK han- delt es sich bei den Knochen des Schultergürtels nicht wie in der Ver- öffentlichung angegeben um 2 Claviculae, sondern um 2 Coracoide. Die Funde aus Norddeutschland sind im ganzen kleiner (REQUATE 1960a S. 140), während die Funde von Grenchen um den Mittelwert liegen (STAMPFLI 1962 S. 177). Tabelle 68 Humerus, Huhn 1. Größte Länge 
(72) 71,5*) 71,0 66,5 66,0 65,5 64,5 2. Größte Breite proximal 19,0 19,0 19,0 17,5 17,5 16,5 17,5 3. Größte Breite distal 15,0 15,0 14,0 14,0 14,0 13,5 4. Kleinste Breite der Diaphy: se 6,9 6,5 6,5 
6,4 6,5 
5,7 6,0 Nr. 4 x 100 5. Index ——— 9,5 9,0 9,0 9,6 9,5 8,7 9,3 Nr. 1 1. 64,5 63,5 63,5 
63,0 63,0 63,0 63,0 62,5 62,0 (62) 
62,0 2. 16,5 17,5 17,0 17,5 
17,5 16,5 
16,5 16,5 17,0 17,0 16,0 3. 13,0 13,5 
13,5 13,0 13,0 13,0 13,5 13,5 13,0 13,0 4. 6,0 6,0 
6,2 6,0 
6,2 6,0 6,0 6,3 6,3 6,0 6,0 5. 9,3 9,4 9,7 9,5 9,8 9,5 
9,5 9,9 10,1 9,6 
9,6 232
        

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