Tabelle 55 Metapodien, Schwein 1. Größte Länge 2. Größte Breite proximal 3. Größte Breite distal 4. Kleinste Breite der Diaphyse 
Mc3" Mc3 85 75 23 20 20 17,5 16 14,5 
Mc4 78 16 16,5 12,5 
Mc4 67,5 14 14 10,5 
Mt3 83 16 16,5 13,5 
Mt4 77 13 14,5 11 ') Möglicherweise Wildschwein Tabelle 56 Phalanx I, Schwein 1. Größte Länge der fußachsenfernen Hälfte 2. Größte Breite proximal 3. Größte Breite distal 4. Kleinste Breite der Diaphyse 
37,5 16 15,5 12,5 
37 16,5 15 13,5 Die Schweine von Neuschellenberg waren verglichen mit den heu- tigen klein und schmalwüchsig. Die Mittelwerte der vermessenen Kno- chen fallen aber häufig in den oberen Variationsbereich der Funde an- derer mittelalterlicher Siedlungen, ohne jedoch an die Durchschnitts- größe der Schweine von Burgheim (BOESSNECK 1958 S. 159 ff) und von Unterregenbach (SCHATZ 1963 S. 23 ff) heranzukommen. 4. Schaf (Ovis aries L.) und Ziege (Capra hircus L.) 838 Knochenfunde gehörten zu kleinen Wiederkäuern. Das sind 10,05%) der Gesamtmenge an Knochenfunden von Neuschellenberg. Die kleinen Wiederkäuer stehen damit an dritter Stelle in der Haustier- liste. Ähnliche Verhältnisse finden wir schon in prähistorischer Zeit gewöhnlich vor (BOESSNECK 1958 S. 83, vgl. auch Tab. 9). Nach den Angaben von BOESSNECK-MÜLLER-TEICHERT (1964) über die osteologischen Unterscheidungsmerkmale zwischen Schaf und Ziege wurden die Funde von Schaf und Ziege so weit wie möglich ge- trennt. Die Bestimmung ist jedoch oft nur an ganz erhaltenen Knochen oder gut erhaltenen Knochenenden möglich. Leider sind aber gerade die Knochen der kleinen Wiederkäuer noch mehr zerschlagen als die von Rind und Schwein, so daß nur einige wenige Knochen ganz er- halten sind. Oft fehlen so die zur Unterscheidung wichtigen Merkmale. Bei der Bestimung half mir Herr Prof. Dr. J. BOESSNECK. Das Ergeb- nis der Trennung enthält Tabelle 57. 224
        

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