bau lag eine Bronzenadel mit polygonalem Kopf (vergl. Kellner, Abb. 6, 1 und 18). Im Vorbau wurde ein IV2 Meter tiefer Schnitt gemacht, dabei wur- den ein Spinnwirtel aus Lavez und ein angesägtes Hirschgeweihstück gefunden. Abb. 15 Bau I und Profil 8. Die im Hintergrund sichtbare dunkle Schicht liegt über den römischen Mauerresten. Sie enthielt prähistorische Scherben. Wie schon erwähnt, waren wir 1962 im Schnitt 10 auf die mit Lehm gemörtelte Westmauer von Bau I gestossen. Das Grabungsfeld wurde dann 1963 nach Westen zu verbreitert und ein Profil aufgenommen. (Abb. 14, Profil 8). Dieses zeigt über der Grundmoräne eine braun- erdige Schicht und darüber eine durchgehende dunkle Kulturschicht, die offenbar oben auf dem Plateau abgeräumt und hier am Hang de- poniert wurde. Sie enthielt prähistorische Kulturreste. Solche wurden aber gelegentlich auch im oberen Teil der darunterliegenden braun- erdigen Schicht gefunden. Direkt unter der Humusdecke lag eine braun- graue Schicht. Sie bestand aus kiesig-steinigem Moränenschutt, der ebenfalls von oben, von der Kuppe, herstammen muss (Abb. 15). 22
        

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