die Knochen, die in den Feldern mit neolithischen Tonscherben ge- funden wurden, von den übrigen unterscheiden, ist ihre prozentuale Zusammensetzung. Bei der geringen Fundmenge kann dies aber leicht Zufall sein. Während an sich das Rind mit Abstand vor dem Schwein und den kleinen Wiederkäuern die erste Stelle einnimmt (s. Tab. 1), herrscht in den fraglichen Funden das Schwein vor und das Rind nimmt die dritte Stelle ein. Die Möglichkeit kann somit nicht ausge- schlossen werden, daß sich in diesen Fundkomplexen auch Knochen aus neolithischer Zeit befinden. Ergänzend zu den Tabellen ist weiterhin zu bemerken: Die Unter- scheidung der Knochen von Schaf und Ziege findet sich im speziellen Teil. Die beiden Fischknochen wurden uns liebenswürdigerweise von Herrn Mag. zool. J. LEPIKSAAR, Göteborg, bestimmt, wofür wir ihm bestens danken. Es handelt sich um ein linkes Keratohyale vom Lachs (Salmo salar) und ein linkes Cleithrum von der Schleie (Tinea tinca). Tabelle 5 gibt eine Übersicht über die Verteilung der Funde der am häufigsten vertretenen Haustierarten auf die Hauptregionen des Skelet- tes. Infolge ihrer geringen Größe sind die Knochen des Autopodiums bei den kleinen Wiederkäuern und beim Schwein selten. Wie gewöhnlich in Siedlungsabfällen sind dagegen die Schädelteile vom Schwein, ab- gesehen von losen Zähnen des Oberkiefers, sehr zahlreich. Bei der Ermittlung der Mindestindividuenzahl habe ich auch Alters-, Geschlechts- und Größenunterschiede berücksichtigt, jedoch bei der Tabelle 5 Rind Schaf/Ziege Schwein Anzahl in % 
Anzahl 
in °/o Anzahl in o/o Schädelteile 
821 16,28 190 
22,68 594 28,82 Wirbel, Rippen und Brustbein 1486 
29,41 162 19,37 574 27,84 Zonoskelett, Stylo- und Zeugopodium vorn 
672 13,31 
181 21,63 393 19,08 Zonoskelett, Stylo- und Zeugopodium hinten 804 15,92 232 27,58 370 17,94 Autopodium vorn und hinten 1266 25,08 73 8,74 130 6,32 Insgesamt 5049 100,00 838 100,00 2061 100,00 189
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.