der fürstlichen Hofkanzlei vom 2. ten des Monats haben Seine Hoch- fürstliche Durchlaucht geruht, dass die am Rosshaarbusch befindliche Rose die fürstlichen Hausfarben erhalten soll, nämlich bei den Unter- offizieren und Gemeinen rot, die erhabenen schiefen Streifen weiss, beim Offizier rot mit Silber». Diese Hinweise verdienen beachtet zu werden für eine Untersuchung der heutigen Landesfarben Blau-Rot und der Hausfarben Gold-Rot. Welche Kontingentsmitglieder die Dienstauszeichnung erhalten ha- ben ist kaum mehr festzustellen. Im Bataillonsbefehl vom 6. Oktober 1847 werden folgende Empfänger genannt: Feldwebel Benedikt Kuder- mann, I. Klasse; Sergeant Jakob Negele, II. Klasse; Fidel Ospelt und Korporal Johann Kindle, III. Klasse. Im Jahre 1849 erhält der Hornist I. er Klasse, Andreas Wagner, die Schnalle III. er Klasse. Den beiden Soldaten Andreas Wagner aus Triesenberg und Andreas Schädler aus Vaduz stellt Oberleutnant Blaudek, Kommandant des Scharfschützen- zuges in Vaduz, 1842 das Zeugnis aus, die beiden hätten den ganzen Winter hindurch beim hiesigen Lehrer Haupt gründlichen Musikunter- richt genossen, er habe sich von ihrer Tüchtigkeit überzeugt. Ausserhalb der Dienstaltersauszeichnungen wurden für besondere Verdienste Brustschnüre, silberne Patrouillenpfeifchen, das silberne Portepee (Quaste am Säbel, Degen oder Dolch) samt Soldzulage ver- liehen. KRIEGS-DENKZ EICHEN Die liechtensteinische Dienstauszeichnung gehört zu den eigent- lichen Dienstalterszeichen. Es soll hier noch kurz von zwei Kriegs- Denkzeichen berichtet werden. Im Landesmuseum befinden sich je ein Exemplar der «Badischen Gedächtnis-Medaille für 1849» und der «Silbernen Denkmünze für die Landesverteidiger Tirols 1866». Das liechtensteinische Kontingent wurde 1849 eingesetzt zur Be- kämpfung der Aufständischen in Baden. Im Gefecht von Oos am 30. Juni 1849, bei dem der liechtensteinische Scharfschützenzug als Vor- hut fungierte, wurden zwei Jäger leicht verletzt, der eine durch eine Kugel, der andere durch einen Pferdeschlag. Die beiden Verletzten waren Andreas Lampert und Josef Sele aus Triesenberg. Am 29. August 1849 stiftet Grossherzog Leopold von Baden eine Gedächtnismedaille 173
        

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