7. Bruchstück eines Armringes aus braunem Lignit (Material wahr- scheinlich Tonschiefer84) ), der Länge nach gespalten, Querschnitt ursprünglich linsenförmig, Form rundoval (Abb. 10, 10). Zur Form vergleiche die «Gagat»-Armringe aus Bregenz Skelettgrab 544 (Jahresbericht des Landesmuseums-Vereins für Vorarlberg 47, 1910/11, 33 Fig. 1) und aus Metz (Jahrbuch d. Ges. f. lothr. Gesch. u. Altertumskunde 15, 1903, Taf. 29). 62,257 8. Bruchstück eines Armringes aus schwarzbräunlichem Lignit, der Länge nach gespalten, Querschnitt ursprünglich hochrundoval, Form etwa rund (Abb. 10,11); wie Bregenz Skelettgrab 528 (Jahres- bericht des Landesmuseums-Vereins für Vorarlberg 47, 1910/11, 33 Fig. 1). 63,70 9. Flaches Bruchstück eines Bergkristalls, an einer Seite dachförmig in stumpfem Winkel glatt geschliffen. 63,186 10. Unregelmässig geschmolzenes Bleifragment 63,209 11. Ziegelfragmente aus ungereinigtem Ton mit Steinchen, Form nicht mehr feststellbar 62,147.148 Plattenziegel Stärke 3 cm 63,115.135 Wahrscheinlich von Tubuli 62,149. 63,290 ZUSAMMENFASSUNG Fassen wir zum Schluss das Ergebnis der vorstehenden Betrachtung kurz zusammen. In der späteren römischen Kaiserzeit befand sich auf «Krüppel» eine befestigte Höhensiedlung. Durch eine Analyse der Münzfunde konnten in der Besiedlung dieser Zeit zwei getrennte Peri- oden ermittelt werden. Die damit gewonnenen zwei Perioden lassen sich auch bei den übrigen Kleinfunden feststellen. Von der Keramik gehören ins 3. Jahrhundert die Nr. II/2 — 9 und wahrscheinlich 11/13, von den Bronzen die Nr. IV/2, 4 — 5, 16 und wohl auch 25 und von dem nur schwerlich zuzuordnenden Eisen vielleicht Nr. V/2 u. 24. Dem 4. Jahrhundert entstammen von der Keramik die Nr. II/l, 10 — 12, auch die Beingegenstände Nr. I1I/1 — 7, die Bronzen Nr. IV/3, 15, 18 und vermutlich die Schnallen der Art. Nr. IV/6 —10, sowie die Eisen- schnalle Nr. V/42 und der Feuerstahl Nr. V/23. Ob die wirtelartige Glas- perle Nr. VI/3 noch in das 4. Jahrhundert datiert werden kann oder 110
        

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