auf oben angedeutete Weise zu verfahren. Sollen wir hier Veräther dulden und der Schulrath sie zahlen? Und wer weiss, was er thut, wenn er weg ist, da er hier schon solches thut?7). Es ist Pflicht, diesem bösen Geiste entgegen zu treten. Ich bin bekümmert, aber auch sehr entrüstet über diese namenlose Bosheit und nun noch zwei Schüler wegschleppen ! Ich will nichts mehr sagen. Ich spreche nicht für meine Sache. Aber wer kann Zu- trauen zu meiner Schule haben, wo man solche Dinge weiss und duldet? Ich bitte nochmal, diese Sache in Überlegung zu nehmen ! Man verliere alles, nur die Ehre nicht, nur nicht die Ehre der Schule ! Mit aufrichtiger Hochachtung Ihr ergebener Kloster Disentis, 27. Februar 1842. P. Kaiser, Rektor ') «Erziehung» und «jeder» von Kaiser unterstrichen. -) Die Stelle: «und ich .... zur Bezahlung» ist von Kaiser später an den Rand geschrieben worden. 3) Der Passus: «Nach diesem .... handle darnach» ist von Kaiser nach- träglich beigefügt worden. 4) Kaiser unterstrich den ganzen Passus «Katholiken . . . für immer». 5) Ignaz Christian Schwarz. °) Es handelt sich um Johannes Probst, den Vorgänger im Rektorat, der bei der Opposition im Frühling 1838 gegen Rektor Kaiser führend gewesen zu sein scheint. Näheres in der kleinen Biographie über Propst, die in der Schweizerischen Kirchenzeitung 1946 nr. 16 — 18 erschienen ist. ') Kaiser unterstrich «hier». Nr. 7 Peter Kaiser an Alois de Latour 5. März 1842 Hochgeachteter Herr Landrichter ! Was die Beantwortung der Broschüre betrifft, so werde ich thun, was in meinen Kräften steht: ich thue es gerne.1) Was die Schule betrifft in besagter Broschüre, ist bald widerlegt, hinsichtlich das übrige erbitte ich mir die Materialien, es muss alles aus einem Guss 89
        

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