— 107 — g' jüngere Abschrift «neunten». Die ältere Abschrift interpretiert diese sonderbare Form in der Überschrift mit «9». Vermutlich handelt es sich bei «verfunden» um einen Lesefehler des Copisten. > Johann I. von Werdenberg-Sargans (1342 — 1399), Sohn Rudolf IV, von Sargans-Werdenberg, der 1361 in Flurs (Vettlin) von Räubern ermordet wurde. LUB. III, 295, 329 ff., 337 ff., 355 ff., 352 ff., 359 ff. 369 ff.; LUB. 1/2, 193 f., 229 f., 260 ff., 294; JbL. 1935, 10 ff., 15 f., 25 (Die- bolder); KB. 208; Krüger, 310. 2 Zu Balzers vgl. JbL. 1958, 32. Anmerk. 23 (Malin). 3 St. Luzis-Steig vgl. JbL. 1911, 71 (Ospelt). 4 Heinrich I. von Werdenberg-Vaduz (ca. 1355 — 1397, Jan. 12.) vgl. JbL. 1935, 3 ff. (Diebolder) mit weiterer Literatur; Ulmer, 170, 214, 897, 899; LUB. III, 257, 267 ff., 309 ff., 326 ff. 329 ff., 337 ff., 352 ff., 359 ff., 372 ff., 385 ff., 395 f.; LUB. 1/2, 157 ff.. 173 f., 180 ff., 183 ff. 199 ff., 209 ff., 231 ff., 239 f., 246 ff., 287. 5 Donat von Toggenburg (1353 —1400), Graf im Prättigau und zu Davos, Sohn Friedrich V. von Toggenburg, vgl. Gen. Handbuch, 45, Taf. VIII.; LUB. 1/2, 220 ff., 229 f. 6 Heinrich Stöckli, Bürger in Feldkirch. Zur Familie vgl. Ulmer, 729; LUB. III, 290 ff., 313 f., 329 ff.; vgl. die Urkunde 1387 Februar 1. in diesem Band, sowie 1398 August 14., Anmerk. 5. 7 Heinz Blatter, Platter, vgl. LUB. III, 305 ff., 1388 Oktober 10; LUB. 1/3, 104 f. 8 Rudolf V. von Montfort, der letzte von Feldkirch (1357 - 1390). 9 Brataserna, vermutlich Pradwiesen, vgl. JbL. 1911, 84; JbL. 1920, 75 (Ospelt). 10 Rhain identisch mit dem heuligen Rain, Balzner-Besitz auf Grau- bündischem Gebiet, vgl. 1911, 87 (Ospelt). Derselbe Flurname in der Urkunde von 1416 April 20., vgl. LUB. 113, 381 f. Anmerk. 7. Gleicher Flurname in Ruggell LUB. 1/3, 295 Anmerk. 86; JbL. 1911, 57 (Ospelt). 11 Rüfi, rothe, vgl. JbL. 1911, 92 (Ospelt). 12 Um den Grenzpunkt Spitzagud entstand 115 Jahre später ein Streit. Man konnte sich um 1500 nicht einigen, welcher Gipfel am Fläscher- berg so heissen solle. Die Balzner wollten Spitzagud im höheren Gipfel erkennen, was ihnen bessere Weiden eingebracht hätte, wäh- rend die Leute von Fläsch Spitzagud in einer niederigen Erhebung sahen und dadurch die besseren Weiden für sich forderten. Im Jähre 1503 Juni 3. kam der Streit vor ein Schiedsgericht, das in der Sache nicht entscheiden konnte (JbL. 1908, 114, n. 25, Schädler; Klenze v., I. c, 15). Im Jahre 1505 Mai 15. entschied Freiherr Ulrich von Hohen- sax als Spruchrichter auf Grund eines alten Briefes, — und hier han- delt es sich sehr wahrscheilich um die oben bearbeitete Urkunde von 1389 August 22., — dass die höhere Spitze Spitzagud heisse, was ein
        

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