— 99 — einem verworfenen Entwurf der Urkunde. — 3. Siegel: « + S'I. HNRICI . DCI. STOECKLI». Auf rundem Wachsiegel von 2,8 cm Durchmesser senkrechter Spitzschild mit Steinbockhorn im gegitterten Siegelfeld. Rückseite: auf flachem Grat horizontale Kerbe. Auf der Plica steht auf der Schiauf stelle des Pergament- streifens: «Stokli», der Pergamentstreifen selbst trägt vorn die Zahl «19»; auf den beiden einander zugekehrten Innenseiten des Pergamentstreifens Rest einer Initiale. In der äussersten, linken oberen Ecke der Urkunde «R.» 
— Dorsual- notizen: « .... brief / in 
bendren», die letzten zwei Worte sind zweimal ge- schrieben, einmal aber ausgewaschen. Daneben mit dunkler Tinte in mittel- alterlicher Schrift: «... für her Cünrat murus 
erben», (erstes Wort ausge- waschen). Daneben: «ain .... (?) oder vergleich Brief wegen / etlieher güeter auff akern Schellenberg / gelegen So F. Conradus Maurar erblieh an / das Gothaus gebracht. / Vdalricj Praep: 
1387». Die Schrift stammt vermutlich aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. In der unteren Mitte aus späterer Zeit: «Cession / Aller rechten vnd Ansprach der güeter, welche brüeder /Conrad Murer Conventual S. Lucii dem Gottshauss erblich / zuegebracht. Von Jacob Murer zu benderen geschehen . Gegen dem Gotshauss S. Lucii. Sub Vdalrico Praeposito / Anno 1387». «L N. 
4». Taf. VII. Druck : JbL. 1912, 90 f. (Büchel). Literatur : JbL. 1923, 28, 116, 121 (Büchel). a Büchel liest irrtümlich «Bendern». b Büchel liest irrtümlich «Herrn». c Büchel liest irrtümlich «vorgenannten». d deutlich «Couent, entgegen Büchel, der «Convent» liest. e entgegen Büchel ohne «ie». f nicht «andre», wie bei Büchel. g entgegen «enkainer» bei Büchel. h mit Kürzung über letzter Silbe, so dass nicht «vorgenannt» wie bei Büchel gelesen werden kann, i deutlich «offenn», statt «offnen» bei Büchel, k nicht «statt», wie bei Büchel. I nicht «allen», wie bei Büchel, m nicht «vorgeschribnen», wie bei Büchel, n nicht «uffgericht», wie bei Büchel. 0 nicht «bescheiden», wie bei Büchel, p nur ein «n», entgegen Büchel. q nicht «Christus», wie bei Büchel, r nicht «Liechtmess», wie bei Büchel. 1 Murer event. im Zusammenhang mit Mauren. Verbreiteter Name in Gamprin, Schaan, Vaduz und Unter-Malans. Der Name Jakob Murer ist im 14. Jahrh. in Bendern und Ruggell durch drei Generationen verfolgbar: der Vater des hier genannten Jakob Murer besass den gleichen Namen (LUB. III, 243 f.); ein Jakob Murer (aus Ruggell) wird 1398 Juli 3. in einer Churer Urkunde genannt, möglicherweise
        

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