- 42 - Original: Pfarrarchiv Bendern; Pergament 51,5 X 
75,5 cm, schöne päpstliche Minuskel mit grosser Initiale, erste Zeile einzelne Buchstaben deko- rativ hochgezogen; Vorlinierung deutlich sichtbar, gerade Zeilenführung. Oben 7 cm breiter Rand, unten 5 cm, links 10 cm, rechts 9 cm; an der 5 cm breiten Plica ursprünglich acht Siegel an gleichen Schnüren. — 1. Siegel des in der Urkunde erstgenannten «Guilielmus Antibarensis 
Archiepiscopus»; 'Bruchstück eines ovalen Siegels, ca. 4 X 3,5 cm, Schriftzone abgebrochen; Altarschrein mit drei Heiligenfiguren, (mittlere Figur wohl hl. Georg, Kathedralpatron), in der Bekrönung in reichem Gesprenge Maria mit dem Kind. — 2. Siegel des «Gregorius ffeltrenus et Beluenus 
episcopus» fehlt; in der Plica Löcher für die Siegelschnüre sichtbar. — 3. Siegel: « .. . G .. E . M ... .CASTEL 
....», Siegel des «Guilielmus Civitatis Castellane 
episcopus»; ovales beschädigtes Siegel, 4 X 3,2 cm; im freien Siegelfeld thronende Madonna mit dem Christkind in der Rechten in einem oben zugespitzten Schrein mit gotischer Zierat, unter dieser Komposition aufschauender Bischof im. Profil. — 4. Siegel des Bischofs «Guilielmus 
Saguonensis», Schriftzone abgebrochen; ovales Siegel, 4,5 cm X 3,2 cm; in Siegelfeld mit feinem Rautenmuster Altaraufbau mit thronender Madonna (Kathedrale B. M. V.) unter einem„Dreipass Baldachin; im Mittel- teil darunter aufschauender, betender Bischof. — 5. Siegel des «Jordanus Acernensis 
Episcopus» ist verloren gegangen; Löcher für die Schnüre in der Plica sichtbar. — 6. Siegelbruchstück des «Venutus Catatenus 
Episcopus»; im Siec.elfeld Bischof, eingerahmt von Elementen eines gotischen Baldachins. - 7. Siegel: « .... ATT 
»; Siegel des «Nicholaus Argolicenus episcopus»; ovales Siegel, beschädigte Schriftzone, 5 X 3,2 cm; im freien Siegelfeld klarer, gotischer Altaraufbau, im nahezu quadratischen Mittelstück Bischof, Buch und Palme tragende Heiligenfigur; unten aufschauender, betender Bischof; in der Bekrönung Mariä Verkündigung. — 8. Siegel: «'.... CON 
»; Siegel des «episcopus Robertus 
Clonfertenus»; ovales, beschädigtes Siegel, 4,5 X 3,2 cm; im Siegelfeld grosser, stehender, segnender Bischof. — Rückseite der Urkunde: «Indulgentiae 
plen: (durchgestrichen und neu mit schwarzer Tinte überschrieben «part.») in cliversis anni Festivität, obtin. / Concessae sub Ioan: XXII: Ecclesiae Benderen / 
MCCCXXV», vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Aus nachmittelalterlicher Zeit zum Teil von der obigen Jahreszahl überdeckt: «1-325 Indulgentia pro festivitatibus / I Nr. 
1»; Neu mit roter Tinte «1325». Taf. IV. Druck: JbL. 1912, 84 ff. (Büchel, unvollständig). Rege st en: JbL. 1923, 17 ff., 27 (Büchel, Inhaltsangabe); KB. 263. a grosse Initiale. b tricht «Julius», wie bei Büchel. c ganze Zeile mit dekorativ hochgezogenen Oberlängen, d nicht «A 
Belvens», wie Büchel liest, e nicht «rivolus», wie Büchel liest, f nicht «dioec.», wie Büchel liest.
        

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