1. Übersicht (Tab. 30) In Tab. 30 sind die zahlenmäßigen Ergebniße zusammengestellt. In den beiden metallzeitlichen Schichten konnten auch die Ergebnisse E. KUHNs (1937, 35) mit einbezogen werden: Die Fundzahlen der | Schichten E und D/E (fBZ) sowie B/C, B und über B (EZ) der Grabun- gen A. HILDs aus den Dreißigerjahren wurden zu unsern Zahlen addiert und die Summe in Kursivschrift unter die andern gesetzt. Wie schon in der Einleitung (S. 192) betont wurde, sind die Fund- zahlen aus den neolithischen Schichten ganz wesentlich geringer als in der Metallzeit. Der Zufall spielt darum in diesen «magern» Schichten eine viel größere Rolle. Auf dem Lutzengüetle waren dagegen gerade die neolithischen Schichten die fundreichsten. 2. Wildtiere und Haustiere (Abb. 14) Es hat die interessierten Kreise immer wieder verwundert, daß sich unter den Funden der Grabungen von 1935 und 1936 nur Haustier- knochen feststellen ließen (E. KUHN 1937, 34 f.). Bei größerer Fund- menge mußten sich — so erwartete man — Zeugen des jagdbaren Wildes einstellen. Dies trat denn auch ein. Allerdings erscheint der Gesamtanteil von 4,8 °/o Wildtierknochen recht tief. •i. Der Wildtieranteil steigt von der frühneolithischen Rössenerzeit über Michelsberg zur spätneolithi- schen Horgenerschicht sprungweise auf über 40 % an, um dann in der Frühbronze und in der Eisenzeit auf ganz geringe Beträge — etwa 2 % — zu sinken. Eine fast identi- sche Entwicklung zeichnete sich auf dem Lutzengüetle ab, wobei immer- hin der sehr kleine Wildanteil in der Metallzeit des Borscht — trotz relativ Rö MB Ho I Wildtiere . CD Haustiere 
Abb. 14. Wildtiere und Haustiere. Anteile beider Gruppen an der Gesamt- knochenzahl in jeder Schicht (Tab. 30). 243
        

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