Die drei vollständigen Calcanei (Tab. 27) aus der Eisenzeit gehörten, wie die Indices zeigen, weiblichen Tieren. Das vierte, frag- mentarische Stück muß seiner Größe wegen einem Hausstier oder Ochsen zugeschrieben werden. Der Fersenstumpf der zerbrochenen Stücke ist in vielen Fällen zerbissen. Tabelle 27 Bos primigenius f. taurus Calcaneus Rö Größte L. L. Calx, Dorsalrand Br. des Tuber Größte Br. gr. Br. Index , r, , L. Calx Geschlecht 
(%) 
42 44 
fBZ 42 45 47 9 9 9? 
(120) 66 (42) (63,7) 9 
123 65 29,5 41 
126,5 65 32 42 63,1 64,7 9 9 
Z3 (48) cT' od. § Der Metatarsus hinterließ Bruchstücke mit folgenden Maßen: Br. prox.: MB: 43; 48,5; 49; 53; — fBZ: 42; 42,5; 42,5; 52,5; — EZ: 40; 40,5; 41,5; 43,5; 44,5; 45; (45). Br. dist: fBZ: 53; 61,5; — EZ: 46 (juv.); 52; 53,5; 54,5; 57. Nach den Untersuchungen von H. R. STAMPFLI (1963, 164) liegen Proximalbreiten von 48 mm und Distalbreiten von 57 mm an bereits in der Variationsbreite des Ur. Nachdem ich Bruch, Knochensubstanz und Wandstärke der mir vorliegenden Objekte miteinander verglichen habe, glaube ich, nur je das größte proximale Stück der Michelsberger- und der Frühbronzezeit sowie je das größte distale Fragment aus den beiden metallzeitlichen Schichten als Urknochen taxieren zu dürfen. Die beiden Michelsbergerstücke mit mehr als 48 mm proximaler Breite wären somit Hausstieren oder Kastraten zuzuweisen. Unter den Phalangen befinden sich einige Stücke, welche die Untergrenze der Maße von Urrindknochen überschreiten (H. R. STAMPFLI 1963, 172 f., 193 — 196). Unsere Tab. 28 zeigt, daß auch hier der Übergang von den Haus- zu den Wildrindknochen meist ohne 238
        

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