Der Humer us brachte nur sehr wenige Maße (Tab. 23). Das größte Sück aus der Bronzezeit hat 82 mm Trochleabreite. Es muß nach H. R. STAMPFLI (1963, 168, 178) einer Urkuh zugewiesen werden. Das Maß liegt nach diesem Autor an der untern Grenze der Variations- breite des Wildrindes. Tabelle 23 Bos primigenius f. fera et taurus Humerus distal, Trochlea Br. kl. 0 Br. kl. 0 
MB 73 29,5 30.5 (°/o) 40,4 
74 31,5 42,6 
32 
jBZ 67.5 30,5 45,2 
32 33 
77 34 44,2 
82 33 40,3 Ur 
EZ 68 29,5 43,4 Ein Radius aus der Michelsbergerschicht (Nr. 11/1) ist annä- hernd vollständig. Seine größte Länge beträgt 258 mm, die Länge innen 245,5 mm. Die übrigen Maße dieses Knochens sind in Tab. 24 enthalten. Aufgrund dieses Radius' haben wir uns ein Tier von etwa 123 cm Wi- derristhöhe vorzustellen. Die Berechnung erfolgte nach J. U. DUERST (1904, 256). Vergleiche auch S. 241 f. — Der größte Radius der Früh- bronze sowie das Stück der Eisenzeit sind dem Ur zuzuordnen (H. R. STAMPFLI 1963, 168). Der noch nicht erwachsene Radius mit 78 mm proximaler Gelenkbreite könnte auch von einem Wildrind stammen, liegt doch sein Maß nur um 1 mm unter der untern Grenze für den Ur. Tabelle 24 Bos primigenius f. fera et taurus 1. Br. prox. 2. Prox. Gelenkfl., Br. 3. Prox. Gelenkfl., 0 0 4. Prox. Gelenkfl. Br. 
(%) 
Rö (71) 76 67,5 71 33 32,5 48,9 45,8 EZ (82) (42) 
jBZ 1. 74,5 78,5 86,5 852) 2. 69 71 77 78 3. (33) 33 37 39 4. (47,8) 46,5 48,1 50,0 (51.2) ; Ur? Ur i 5. Dist. Gelenkfl., Br.: MB: (62); 74; 
87,5 82 Ur 
MB (63) (32) 
Radius (66) (37) 
(73)') 69 (36) (50,7) (56,1) (52,2) fBZ: 59,5; 64; 68; 71; 72 Komplettes Stück Nr. 11/1. Juv.; vollständige Diaph. mit prox. Epiph.; kleinste Br. der Diaph. 43,5 mm. 233
        

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