Vom Hirnschädel liegt aus 
der Michelsbergerschicht ein Stück Frontale mit Teilen der beiden Hornzapfenansätze vor. Die äußeren Hornzapfenränder sind ca. 75 mm von einander entfernt. Bei einer etwa 7 Monate alten Toggenburgerziege des Z. M. mißt diese Distanz 71 mm. — Ein Bruchstück eines Parietale scheint zum eben genannten Stirnbein zu gehören, ein weiteres stammt aus der fBZ. Dem gegenüber weist ein Hornzapfenmittelstück aus 
der Bronzezeit (31/407) vorn eine abgerundete Kante auf, und die Innenfläche ist leicht gewölbt (Querschnitt: 26,5/16 mm; Umfang: 68 mm). Auch die beiden Stücke aus 
der Eisenzeit (Abb. 4 u. 5) zeigen diese Merkmale (Nr. 41/306: Basisquerschnitt: 29/20,5 mm; Umfang: 79 mm; — Nr. 41/633: Querschnitt etwa 2 — 3 cm über der Basis: 31/21,5 mm; Umfang: 82 mm). Ein Vergleich zeigt weitgehende Übereinstimmung mit den Funden aus dem Lutzengüetle (H. HARTMANN-FRICK 1960, 102). — Eine weitere Nummer aus der Eisenzeit (41/63) liefert keine brauchbaren Maße. Größe und Form (Säbelkrümmung und leichte Drehung) entsprechen, soweit ersichtlich, dem Zapfen aus der Michels- bergerschicht des Lutzengüetle (H. HARTMANN-FRICK 1960, 99 -- 101). Es muß sich um einen Zapfen eines Bockes handeln. Schaf Aus 
der Bronzezeit liegen 3 Parietalia vor, während 
die Eisenzeit ein Occipitale geliefert hat, welches wegen des fast kreisrunden Hinter- hauptsloches dem Schaf zuzuschreiben ist. Aus der bronzezeitlichen Schicht besitzen wir ein etwa 10 cm langes Stück eines schweren, gewundenen Schafhornzapfens (Nr. 47/ 417, Abb. 6). Es hat einem älteren Tier gehört. Durch einen glatten Schnitt wurde es von seiner Basis abgetrennt. Die Außenseite ist stark gewölbt; gegen vorn-außen liegt eine breite gewölbte Fläche, welche durch eine scharfe, etwas einwärts umgeschlagene Kante von der fast ebenen Innenseite getrennt ist. Der Zapfen ist stark konisch: Durch- messer unten: 48/41 mm; 7,5 cm weiter oben: 35/30 mm; Umfang: 145 mm bezw. 114 mm. Neben dem schweren Zapfen liegt aus der gleichen Schicht ein kleiner vor, der von einem weiblichen Tier stammt (31/443). Soweit die stark beschädigte Oberfläche erkennen läßt, gleicht er weitgehend den Hornzapfen eines rezenten weiblichen Schafes aus Disentis (Kt. 217
        

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