handelt sich um mindestens 3 Individuen von U/2, 2 und 2 — 3 Jahren. Davon sind ein Ober- und ein Unterkiefer sowie zwei untere Eckzähne von Sauen; die übrigen Stücke sind nicht näher bestimmbar. Oberkiefer: £, IV2 J., zw. C- u. Pa-Alv. 19 mm. Oberkiefer: 2 J., Länge d. Incisivteils am Alveolarrand 68; Länge der Incisivalveolen 46 mm. Aus 
der Horgenerschicht liegt ein Stück eines Unterkiefers (22/21) vor, dessen Zuteilung schwierig ist: Es könnte sich ebenso gut um ein weibliches Wildschwein wie um einen Hauseber handeln. P4 und- Mi messen zusammen 30 mm. Das entsprechende Maß an einem weib- lichen 272jährigen Wildschweinschädel des Z. M. («Sus scrofa Nr. 2») beträgt 31 mm. Das Alter des fraglichen Stückes kann mit etwa 3 Jah- ren angegeben werden. — Ein Schnauzenteil eines weiblichen Unter- kiefers (21/8) weist folgende Maße auf: Symphysenlänge (60), zwi- schen C- und P2-AIV. (20), Höhe vor P2 43,5. Das Tier war etwas älter als 1 Jahr (P3 kurz vor dem Durchbruch). — Bei einem nur wenig älteren Stück (21/9) mißt Pa — P4 an den Alv. ca. 37 mm. Diese Zahl erlaubt keine sichere Zuteilung. — Eine weitere Mandibula (22/22) trägt noch die Milchzähne p2 und pa, was auf ein Tier von 6 —12 Monaten weist. — Somit sind vier Tiere von ca. V2, 1 — IV2, 1 —-11^ und 3 Jahren belegt. Das erste und das vierte Tier können weder nach Geschlecht noch nach «Art» sicher zugewiesen werden, während die beiden andern weibliche Torfschweine waren. Reicher ist die Ausbeute in 
der frühbronzezeitlichen Schicht. 125 Ober- und Unterkieferstücke und -zähne belegen mindestens 23 Torf- und 2 Wildschweine; sie verteilen sich wie folgt: Torfschweine Alter J. 9 
6 
9 
od. 6 Total VÜ —1 
1 
2 3 
6 1 — 2 2 2 4 2 — 3 
2 1 
1 
4 3 — 5 1 
2 5 8 über 5 1 1 Total 6 8 
9 
23 Die beiden Wildschweine waren 2 — 3 Jahre alt; ihr Geschlecht konnte nicht bestimmt werden. 207
        

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