9) Typisch für die Beurteilung und auch Rechtfertigung Kaisers ist es, dass ihm Aarau zu freigeistig und Disentis zu konservativ erschien. So schon Vischer Ed., Rudolf Rauchenstein u. Andreas Heusler 1951, S. 221. 10) Nach dem Rechnungsbuch der Kantonsschule S. 59 — 60 verweilte Perret vom Dezember 1833 bis zum August 1835 in Disentis. Es handelt sich um Josef Nik. Perret von Mels. geb. 1806, später Professor an der Kantons- schule in St. Gallen, 1844-51 Pfarrer in Weisstannen, 1851 - 1855 in Murg, starb 1857 in Mels. Jakob Franz Breni dozierte in Disentis vom Januar 1834 bis zum April 1835 laut Rechnungsbuch S. 69—70. Wohl identisch mit Franz Josef Breny von Rapperswil, geb. 1798, Priester 1825, später Pfarrer in Ricken 1861 — 65, dann in Bollingen bis zu seinem 1871 erfolgten Tode. Die biogr. Notizen über Perret und Breni verdanke ich Bistumsarchivar August Egger, St. Gallen. ") Martin Durgiai von Disentis, geb. 1811. ordiniert 1834, dann seit 1839 zuerst in Disentis Professor, dann in Chur bis 1850, später Pfarrer in Gams bis zu seinem 1869 erfolgten Tode. Simonet J. J., Die kath. Welt- geistlichen Graubündens 1920, S. 107-108. Glogn 1939, S. 43-80. Jakob Josef Hitz von Tavetsch, geboren 1806, ordiniert 1834, Professor in Disentis 1835 - 42, in Chur 1842 - 46, später Professor in St. Gallen und Schwyz, gestorben 1871, Simonet 1. c, S. 256. Berther B., Baselgias, Capluttas e Spiritualesser de Tujetsch 1924, S. 57 — 58. 12) Pierre-Jean-Balthasar d'Uffleger aus Freiburg, geb. 1767, Chorherr von St. Nikolaus in Freiburg, kam 1830 nach Disentis, wo er bis zu seinem Tode am 4. Oktober 1836 verblieb. Acta Capituraria III. 40-44, 164-166. Über ihn Berther V. im Bündner Montsblatt 1939, S. 43 — 58. 13) Franz Sausen von Mainz (1810 — 1866), studierte Theologie in Mainz und Giessen und trat in das Mainzer Priesterseminar ein, das er wegen eines hartnäckigen Ohrenleidens wieder verliess. Nach dem Rechnungsbuch der kath. Kantonsschule S. 99 war er vom 14. Oktober 1836 bis zum 12. August 1837 in Disentis. Er fehlte in den Katalogen von 1838 und 1840. Seit 1839 hielt er sich in Mainz auf, literarisch als Publizist und als Laien- theologe sehr tätig. So leitete er z. B. 1844 — 49 den «Katholik», dem er die Form einer Wochenzeitung gab. Lexikon f. Theologie und Kirche 6 (1961) 67 — 68. Näheres über Sausen in der Allgem. Deutschen Biographie 30 (1890) 420-421. 1J) Da Bamberg in Nordbayern lag, konnte Ignaz Christian Schwarz als ein Baijuvare bezeichnet werden. Besser wäre er als Ostfranke charakterisiert. Siehe Zeitschrift f. Schweiz. Geschichte 25 (1945) 66 ff. lä) Eberz aus Frankfurt war vom März bis 4. September 1842 in Disentis. Rechnungsbuch der kath. Kantonsschule S. 135. Siehe oben Anm. 12 über Pierre-Jean-Balthasar d'Uffleger. 17) Edmund Klinkhardt von Hildesheim, Professor seit 1838, dann 1842 — 43. 1844 — 48 Rector in Chur, gestorben am 17. März 1848. Bazzigher, S. 203. 121
        

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