Schmiede betrieben worden. Die Eisen lassen sich in drei Kategorien einteilen: 1. Hufeisen Abb. 36, 6 aus Schnitt 2 von 11 cm Länge und 9 cm Breite. Die Ränder der Schenkel sind gewellt und tragen je drei rechteckige, vertiefte Nagellöcher. Die Stollen sind noch klein. Diese Eisen sind schon im 10. Jahrhundert bis ungefähr 1300 ohne Veränderung bekannt23). 2. Hufeisen (Abb. 36, 7) von einer Länge von 11 cm und einer Breite von 9 cm. Sie sind in der Ausführung wie Nr. 1 mit der Ausnahme, dass die Schenkel nun gerade Ränder besitzen. Sie können kurz vor 1300 datiert werden. 3. Hufeisen (Abb. 36, 5) mit einer Länge von 10 cm und einer Breite von 11 cm. Die Schenkel sind mit geradem Rand nach vorn stark verbreitert. Jeder Schenkel hat in einer Rinne drei kleine, recht- eckige Nagellöcher und vorn in der Mitte ein weiteres. Diese Eisen tragen Handwerksmarken und sind nach 1300 zu datieren. Schnallen. Von 8 Schnallen stammen 4 aus dem Feld 13 und je eine aus Feld 2, 6, 8 und 9. Sie sind vorwiegend Teile von Gewandgürteln. Eine Rechteckschnalle gehört zu einem Pferdegeschirr. Sie lassen sich in drei Kategorien unterteilen, wobei die älteste, die Ringschnalle fehlt. 1. Halbrunde Form. Abb. 35, 4. Breite und Höhe allgemein 5.50 cm. Diese Schnallen sind alle flach mit gerader Achse und verbreiterter Dornauflage. Der Dorn läuft um die Achse und liegt lose auf dem Bügel. Datierung gegen 130 0 
24). 2. Rechteckschnalle. Breite 6 cm und Höhe 4.50 cm. Diese Schnalle besteht aus drei Teilen, dem Bügel, Achse und Dorn. Die runde Achse wird beidseitig zu einem Zapfen dünner, um den der Bügel geschlungen ist. Der Dorn läuft um den Bügel und liegt auf der Achse lose auf. Die Datierung fällt in den Anfang des 14. Jahr- hunderts. 3. Doppelschnalle. Abb. 35, 6. Breite und Höhe 5.50 cm. In der goti- schen Zeit wird die Schnalle mit dem Doppelbügel mit einer kan- tigen Mittelachse gebräuchlich. Die Bügel sind rund gegen die Mitte zur Achse eingezogen mit einer vorstehenden Spitze. Der Dorn läuft auf der Achse und kann auf beide Bügel gelegt werden. So kann das Riemenende durch den zweiten Bügel gezogen werden. Datierung zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts. 67
        

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