hat eine bucklig hochgezogene Klinge, während die beiden Messer aus dem Burggraben mehr langgezogen sind. Ein Messer trägt eine Hand- werksmarke (Kugel mit daraufstehendem Kreuz). Die Zwinge zum Griff eines Messers ist aus Blechband mit Kupfer zusammengeschmiedet. Flachzange. Abb. 37, 6. Fundort Feld 9. Länge 15.50 cm. Beide Griffe sind nach innen gebogen und tragen auf der Innenseite eine Hohlkehle. Nach der Ausführung dürfte sie dem 15. Jahrhundert angehören. Schmiedezange. Abb. 37, 2. Fundort Feld 6. Länge 25 cm. Die Backen sind kegelförmig und rechtwinklig abgebogen. Die Griffe sind rund und am Ende rechtwiklig abgebogen. Steinhammer eines Steinmetzen. Abb. 37, 1. Fundort das Innere des Turmes. Länge 21 cm. Beidseitig vierkantig, spitz mit rechteckigem Loch für den Stil in der Mitte. Stechgabel. Abb. 37, 8. Fundort Feld 6. Länge 33 cm und Breite 18 cm. Die runde Tülle misst 4.50 cm. Die drei Zinken sind vierkantig bis zur Spitze geschmiedet. Schere. Fundort Feld 2 und Feld 11. Von den zwei Scheren ist je nur ein Schenkel vorhanden. 1. Abb. 37, 4. Länge 17 cm. Der Schenkel mit der Schneide ist einseits flach, anderseits schwach gewölbt. Der kurze Griff von 6 cm Länge ist vor dem ovalen Ring tordiert. Sie kann wohl in das 14. Jahr- hundert datiert werden, wo tordiertes Eisen geläufig ist. 2. Abb. 37, 5. Länge 14.50 cm. Der Schenkel mit der Schneide ist eben- falls einerseits flach, anderseits schwach gewölbt. Der 6.50 cm lange Griff beginnt vierkantig und wird rund in der Fortsetzung und im Bogen nach oben umgelegt. Sie kann in den Anfang des 14. Jahr- hunderts datiert werden. Bohrer. Abb. 37, 3. Fundort Feld 13. Länge 11.50 cm. Runder Spiral- bohrer, dessen Schnittflächen nach innen vorstehen. Zum Einspannen in den Spindelbohrer ist der Bohrer hinten abgeplattet. Ein gleiches Exemplar wurde in der Burg Hünenberg mit Abgang Ende 14. Jahr- hundert gefunden. Hufeisen. Von 17 Stück Hufeisen fanden sich 14 in den oberen Räumen der Burg, Raum Tor-Turm 2 und im Schnitt 2 das älteste Exemplar. Wenn wir die Zahl der Eisen in den oberen Räumen mit dem Fundort der Schmiedzange berücksichtigen, so ist in der Nähe vom Feld 6 eine 66
        

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