stumpfwinklig. Ein Fragment aus dem Feld 13 trägt unten einen Ring mit Kreuz. Dieser ist der Abdruck einer Erhöhung auf der Drehscheibe, um der Kachel während des Drehens mehr Halt zu geben. Die unglasierten Napfkacheln Diese Kacheln lagen zur Hauptsache in den Feldern 5, 6, 9 und 13. Sie gehören zu einem Ofen, der vermutlich im Feld 13 stand. Da nur ungefähr fünf Exemplare vorliegen, muss der Ofen Becher- und Napf- kacheln enthalten haben. 1. Napfkachel. Fundort Feld 5. Abb. 32, 1. Mündung 19 cm. Höhe 9 cm. Boden 13.50 cm. Ziegelrot gebrannt. Gerade Form. Übergang Boden-Wand kantig. Boden unten halbrunde Rillen vom abschnei- den mit dem Draht von der Drehscheibe. Die Wand bedecken ausgeprägte Riffeln, aber nur im mittleren Teil der Wand. Der Rand steht nach innen kantig vor, nach aussen lippenartig schräg auswärts. Datierung in das Ende des 13. Jahrhunderts13). 2. Napfkachel. Fundort Feld 6. Abb. 32, 2. Mündung 18 cm. Hellrot gebrannt. Aussen grobe Riefeln bis unter den Rand. Der Rand ist in der Ausführung wie Nr. 1, aber feiner. Datierung Ende des 13. Jahrhunderts. 3. Napfkachel. Fundort Feld 6. Abb. 32, 4. Mündung 16 cm. Roter Brand. Aussen grobe Riefeln bis unter den Rand. Der Rand ent- spricht den Nr. 1 und 2 mit der Ausnahme, dass der innere Über- gang zur Wand rund ist. 4. Napfkachel. Fundort Feld 11. Abb. 32, 3. Mündung 16 cm. Hellrot gebrannt. Aussen gleichmässige Riefeln, innen als Gegenstück schwache Furchen. Der Rand bleibt sich gleich, nur dass nun alle Rundungen Kanten gewichen sind. Datierung in den Anfang des 14. Jahrhunderts. Die glasierten Napfkacheln Von diesen Kacheln lassen sich ungefähr 40 Exemplare nachweisen, was etwa zwei Öfen entsprechen dürfte. Nach der Verteilung der Scherben auf die Fundstellen, standen solche im Feld 13, 6 und 9. Die Kacheln sind einheitlich geformt und weisen nur bei den Rand- abschlüssen geringfügige Abweichungen auf, mit blattgrüner, brauner 61
        

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