Photo Walter Wächter, Vaduz Abb. 27 Münze des Bischofs Ortlieb von Brandis von Chur (stark vergrössert) Beizeichen O oben (Abb. 27). Diese Münze wurde gefunden im Schnitt 6 (entlang der Mauer 23, aussen) im oberen Teil der schwar- zen Schicht. Die ergiebigste Fundstelle für Gegenstände aus Eisen war das Feld 13. Dort konnten aus beiden Kulturschichten eine grosse Anzahl Nägel, besonders viele Pfeilspitzen, ferner Messer und andere Eisengegen- stände geborgen werden. Dachziegelreste (Hohlziegel) lagen besonders viele im inneren Hof, sowie ausserhalb des Bergfrieds, in der Vorburg. Es wurde aber kein einziger ganzer Ziegel gefunden. Es ist nicht erstaunlich, dass bei der Grabung auch prähistorische Funde zu Tage kamen. Ganz in der Nähe des Burghügels liegt ein wichtiger vorgeschichtlicher Siedlungsplatz, der Borscht. Durch Gra- bungen in den Jahren 1935/36 und 1947 — 1950 konnte festgestellt werden, dass dort Siedlungsreste liegen, welche die letzten zweieinhalb Jahrtausende v. Chr. umfassen. Sie reichen vom mittleren Neolithi- kum (Jungsteinzeit) bis in die späte Eisenzeit (Latene). Dem Neolithi- 45
        

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