— 344 — zeiten Graf Heinrichs1 ihm und dann der Herrschaft von Österreich5 jährlich von diesem "Weingarten den dritten Teil des Weinertrages liefern. Es siegelt Graf Heinrich1. Abschrift aus dem späten 15. Jahrhundert (etwa 1474) im Landes- regierungsarchiv Innsbruck im Liber fragmentorum Band III, fol. 147a—b. — Papierblatt eines in Leder gebundenen Sammelbandes von 488 Blättern, der auf fol. la oben «Registrum 
Feodorum» bezeichnet ist, 30,5 cm lang X 21,5, linker leerer Rand 6 cm. — Überschrift: «Blasemberg». 
— Schrift aus dem späten 15. Jahrhundert; vorher und nachher sind Abschriften bis spätestens 1474; auf fol. 295 b. steht die Überschrift: «Octuagesimo». Zur Sache: Zu diesem Stück vergl. die Urkunde vom gleichen Da- tum, Liechtensteinisches Urkundenbuch 3. Band, 2. Lieferung n. 102, deren unvollständige Abschrift im Liber fragmentorum Band III, fol. 248 a unmittel- bar anschliesst. 1 Graf Heinrich von Werdenberg von Sargans zu Vaduz f 1397. 2 Konfiszierter Besitz, siehe Liechtensteinisches Urkundenbuch 3. Band, n. 157, S. 300. 3 Ebenhoch nach n. 102. 4 "Nicht wie in n. 102 Hans Well. 5 Noch 1474 verleiht Erzherzog Sigmund den Weingarten am Blasenberg an viele Lehensleute und erwähnt dabei, dass er « . . weilent graf hainrichs von werdenberg hern zu vadutz von weilent vnsern vor- dem loblicher gedachtnus leibgeding gewesen vnd nw ainstails erblich vnd auch kawffweis an die obgemelten vnser vndertanen komen ist . . >i (Liber fragmentorum Band III, fol. 227 b — Landesregierungs- archiv Innsbruck). Im selben Bande zwischen fol. 248 und 249 ein schmales Papierblatt eingeheftet, das die Zerteilung des Weingartens unter die einzelnen Besitzer samt Anstössern wiedergibt (15. Jahrh.). 182. Schloss Tirol, 1396 Januar 13. Herzog Leopold1 von Österreich befiehlt dem Vogt zu Ehrenberg2 die in seiner Pflege gesessenen Leute des Klosters zu Füssen3 anzuhalten, dem Abt zu Füssen3 in gleichem Masse zu Zinsen, wie man dem Graf Heinrich11 von Montfort, «dem von Schellenberg»5 dem von Freyberg6 und dem von Heimenhofen' zinse.
        

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